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Konzert
Senftenberger Konzertchor verspricht seltene Lieder

Nach dem Konzert in der evangelischen Peter-Paul-Kirche singt der Konzertchor Senftenberg wie im vergangenen Jahr mit anderen Erwachsenen und Kindern Weihnachtsweisen auf dem Senftenberger Markt.
Nach dem Konzert in der evangelischen Peter-Paul-Kirche singt der Konzertchor Senftenberg wie im vergangenen Jahr mit anderen Erwachsenen und Kindern Weihnachtsweisen auf dem Senftenberger Markt. FOTO: Gabriele Philipp
Senftenberg. 40 Sänger wollen am Samstag ihrem Ruf gerecht werden, sich von der üblichen Musik abzuheben.

Auf den Sinn der Weihnacht aufmerksam zu machen, ist eines der Vorhaben der musikalischen Weihnachtspräsentation des „Konzertchores Senftenberg“. Zum sechsten Mal nach der Restaurierung der evangelischen Peter-Paul-Kirche im Jahr 2012 soll den Zuhörern am Samstag, 16. Dezember um 15.30 Uhr, ein besonderes Konzert geboten werden. Die 40 Sänger des Chores wollen mit selten gesungenen Liedern aus vielen Jahrhunderten ihrem Ruf gerecht werden, sich von der üblichen Musik in den Medien zu unterscheiden. In vier- bis sechsstimmigen Sätzen und in verschiedenen europäischen Sprachen wechseln sich leise und eindrückliche Stücke mit fröhlichen, beschwingten und kraftvollen Melodien ab. Dabei hat jedes Lied seinen eigenen Glanz, aber immer weisen sie auf die weihnachtliche Botschaft hin.

In diesem Jahr stehen Gesänge um das weihnachtliche Glockengeläut im Mittelpunkt. „Lasst die Glocken am Weihnachtsmorgen erklingen. Erzählt der Welt von der Weihnachtszeit. Lasst dabei euer Herz mitsingen!“ Solche Aufforderungen sind in englischer Sprache im Canon of the bells zu hören, der aus einer Kombination melancholischer Weisen aus Amerika, verspielten französischen und feuriger Melodien aus der Ukraine besteht. Aber auch von Hirten und ihren Erlebnissen in der Heiligen Nacht, dem besonderen Stern, Josef und Maria, der kleinen Stadt Bethlehem oder dem Jesuskind wird gesungen.

Der Senftenberger Konzertchor ist in seiner Vielseitigkeit auch Experimenten nicht abgeneigt. Einfach, aber klar, für die meisten Zuhörer mit ungewöhnlichem Rhythmus ist das südafrikanische Lied „Hambani kahle - gehet hin in Frieden“ im Repertoire mit der Bitte, dass Licht die Nacht erleuchte. Nach dem Konzert singt der Chor wie im vergangenen Jahr mit anderen sangeswilligen Erwachsenen und Kindern Weihnachtsweisen auf dem Markt.

(gph)