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| 17:08 Uhr

150 000 Gäste in Senftenberg und Lübbenau gezählt
OSL-Museumschef freut sich über erneuten Rekord

 Die Weihnachtsausstellung mit 50 Weihnachtsbäumen war wieder das Ziel zahlreicher Besucher.
Die Weihnachtsausstellung mit 50 Weihnachtsbäumen war wieder das Ziel zahlreicher Besucher. FOTO: Rasche Fotografie / STEFFEN RASCHE
Senftenberg/Lübbenau. Der Direktor ist stolz auf 150 000 Gäste in 2018. Ein Publikumsmagnet ist auch die aktuelle Weihnachtsbaumausstellung. Von Jan Augustin

Die Museen des Oberspreewald-Lausitz-Kreises sind in diesem Jahr von so vielen Gästen besucht worden wie nie zuvor. Mit bislang rund 150 000 Gästen steuern Schloss und Festung Senftenberg, die Kunstsammlung Lausitz, das Spreewald-Museum in Lübbenau und das Freilandmuseum Lehde auf einen neuen Besucherrekord zu. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen aus nah und fern unsere Häuser als spannende Kultur- und Bildungsorte kennenlernen konnten“, sagt stolz Direktor Stefan Heinz.

Einer der Publikumsmagneten ist zweifelsohne die aktuelle Weihnachtsbaumausstellung im Senftenberger Schloss. Hunderte Besucher bestaunen auch zwischen den Feiertagen die fünfzig ausgestellten Bäume mit handgemachtem Schmuck. Mit Fingerfertigkeit, Phantasie und immer wieder neuen Ideen schmückt der Förderverein des Museums in jedem Jahr die Bäume. Ob gehäkelte Figuren, kunstvoll handbemalte Kugeln, Papierarbeiten, Anhänger aus Naturmaterialien oder sogar Recyclingobjekte – aller Schmuck wird über Monate kunstvoll erarbeitet und mit Expertise an die Tannen gebracht. Dabei hat jeder Baum ein anderes Thema und überrascht immer wieder neu. Bis zum 2. Januar ist die Ausstellung noch geöffnet.

Für das neue Jahr kündigt Museumsdirektor Stefan Heinz 17 Sonderausstellungen und mehr als 100 Veranstaltungen, Kurse, Ferienprogramme und Erlebnisführungen an.

Ein Höhepunkt im kommenden Jahr ist zum Beispiel das Fontane-Jubiläum zum 200. Geburtstag des Schriftstellers. Die Museen starten dazu die Fotoaktion „DurchBlickBrandenburg“ und fragen, wann und wo Brandenburg am meisten Brandenburg ist: mit dem Fahrrad im Wald, bei der Freundin zum Kaffee, an der einsamen Bushaltestelle oder doch beim Essen in der Kantine? Die Museen haben dafür einen Bilderrahmen entwickelt, in dem das persönliche Foto am besten zur Geltung kommen soll. Aus den Aufnahmen soll im Folgejahr eine eigene Ausstellung entstehen.