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Interview
"Ich mag den Live-Moment"

Christina Berger.
Christina Berger. FOTO: Steffen Rasche
Senftenberg. Christina Berger, Anna Schönberg, Patrick Gees und Michael Zehentner sind die vier Neuen an der Neuen Bühne. Die RUNDSCHAU stellt sie vor. hsd1

Heute: Christina Berger.

Woher kommen Sie, wie alt sind Sie, wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
Berger: Ich komme ursprünglich aus Düsseldorf und bin 26 Jahre alt. Habe bis jetzt in Bern Schauspiel studiert und in Schwerin parallel dazu am Theater gespielt. Außerdem war ich vor dem Studium Ausstattungsassistentin am Theater und beim Film.

Was bedeutet Ihnen die Schauspielerei?
Berger: Ich mag den Live-Moment im Theater, allein deswegen hat Theater nach wie vor eine Berechtigung. Ich habe mich dafür entschieden, weil Spielen mir mit am meisten Angst machen. Mal abgesehen davon, dass dieser Beruf den größten Spaß macht.

Welches künstlerische Ereignis hat sich bei Ihnen eingeprägt?
Berger: Die Zusammenarbeit mit Mirko Borscht auf der Bühne wie hinter der Bühne, weil er sich und sein Team nicht schont und dadurch ganz besondere Theaterarbeiten schafft.

Welches Theaterstück haben sie wo zuletzt gesehen?
Berger: Love Hurts in Tinder Times von Patrick Wengenroth in der Schaubühne Berlin.

Haben Sie den Namen Senftenberg schon jemals zuvor gehört? Wie kam es zum Engagement an der Neuen Bühne?
Berger: Ja. Ich wurde zum Vorsprechen eingeladen.

Werden Sie in der Stadt leben?
Berger: Ja, wo sonst?

In welcher Rolle werden Sie die Senftenberger zuerst sehen?
Berger: Ich spiele im dritten Teil vom Theater-Spektakel den Gerenot, und es macht mir große Freude in diesem neuen Team.

Wie ist Ihr erster Eindruck vom Ensemble?
Berger: Sehr warmherzig. Offen für Neues. Mutige Spieler.

Haben Sie eine Traumrolle?
Berger: Richard III. (Drama von William Shakespeare d. A.).

Worauf freuen Sie sich besonders?
Berger: Auf den See. Ich möchte unbedingt die gesamte Gegend hier erkunden.

Mit Christina Berger

sprach Heidrun Seidel.