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| 19:34 Uhr

Neue Bühne
Großes Finale vor vollem Haus

Sebastian Volk sucht die Besitzerin dieses Schuhs. Die Geschichte hat sich durch das gesamte „Finale Grande“ der Neuen Bühne am Silvestertag 2017 gezogen - und löste sich natürlich auf.
Sebastian Volk sucht die Besitzerin dieses Schuhs. Die Geschichte hat sich durch das gesamte „Finale Grande“ der Neuen Bühne am Silvestertag 2017 gezogen - und löste sich natürlich auf. FOTO: Steffen Rasche
Senftenberg. Neue Bühne zeigt die Jahresrückblick-Revue noch einmal am 6. Januar.

„Finale Grande“ hat die Neue Bühne Senftenberg ihre Jahresrückblickrevue überschrieben. An die schönsten Momente des Theaterjahres 2017 sollte am Silvestertag erinnert werden. die schönsten Lieder und Melodien waren ebenso angekündigt wie ein Blick zurück auf das, was „uns in dem Jahr bewegte, erzürnte und in Verzückung versetzte.

Die Frage am Tag danach an Igor Holland Moritz, verantwortlich für Marketing und Kommunikation bei der Neuen Bühne: Ist es das versprochene große Finale geworden? „Ja – schon allein weil wir vor vollem Haus zwei Veranstaltungen gegeben haben. Und da war für jeden etwas dabei, denn das Programm war sehr gemischt“, erzählt Holland Moritz. Vom Absolventen bis hin zu „Urgestein“ Heinz Klevenow – fast das gesamte Ensemble war dabei. Und viel Musik gab es auch. Dafür hatte sich der ehemalige musikalische Leiter Conrad Haase erneut den Hut aufgesetzt.

Auch diejenigen, die sonst nur hinter den Kulissen für gelungene Theatererlebnisse sorgen, brachten sich ein: „Die Technik präsentierte, was so alles an ,Bühnenzauberei’ möglich ist“, erzählt Holland Moritz.

Zudem wurde wieder Schwarzlichttheater geboten. Denn dieses – entstanden in einer Kooperation von Jugendlichen aus Senftenberg und aus Polen – war im vergangenen Jahr so gut angekommen, „dass wir uns gesagt haben: Das machen wir noch mal.“

Wie es sich für Theaterleute nach landläufiger Meinung gehört, haben sie Silvester nach den beiden vorstellungen natürlich noch sehr, sehr lange gefeiert. Aber nicht nur deshalb haben die Schauspieler auch noch am Dienstag frei, verrät Igor Holland Moritz. „Es liegen ja auch anstrengende, knackige Proben hinter ihnen. Die Arbeit vor und hinter den Kulissen geht natürlich  nahtlos weiter.“

Weil die Theaterleute aber auch an diejenigen denken, die Silvester nicht feiern konnten, sondern arbeiten mussten und weil aller guten Dinge bekanntlich drei sind: Für Sonnabend, 6. Januar, laden sie nochmals dazu ein, mit ihnen die schönsten Szenen, Auftritte und Abgänge des vergangenen Theaterjahres Revue passieren zu lassen. Das „Finale Grande“ beginnt dann um 19.30 Uhr.

Bereits am Freitag, 5. Januar, 19.30 Uhr, steht Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ auf dem Spielplan – erstmals auf der großen Bühne. Die Premiere Anfang Dezember war vom Publikum bejubelt worden.