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| 20:48 Uhr

Kulturschatz in Brandenburg
Erlebnis aus einem Guss

Das Kunstgussmuseum Lauchhammer zeigt eine einzigartige Sammlung von Modellen und Bronzeabgüssen.
Das Kunstgussmuseum Lauchhammer zeigt eine einzigartige Sammlung von Modellen und Bronzeabgüssen. FOTO: Nada Quenzel/Tourismusverband
Lauchhammer/Potsdam. Die Stiftung Kunstgussmuseum Lauchhammer ist neues Mitglied im Touristischen Netzwerk Industriekultur in Brandenburg.

Das im vergangenen Jahr frisch gegründete Touristische Netzwerk Industriekultur Brandenburg wächst weiter: Das Kunstgussmuseum Lauchhammer bereichert jetzt das Erlebnisangebot. Das verkündet Koordinatorin Antje Boshold stolz.

Das Museum zeigt die Geschichte des Kunstgusses, der seit dem 18. Jahrhundert bis heute in Lauchhammer betrieben wird. „Beeindruckend ist die Sammlung der Skulpturen und kunstgewerblichen Gegenstände, die in Lauchammer aus Eisen und Bronze gegossen wurden“, sagt Antje Boshold.

Den wichtigsten Teil der Sammlung bildet der historische Modellfundus mit seiner Fülle an original erhaltenen Gussmodellen.

Das Touristische Netzwerk Industriekultur in Brandenburg kooperiert mit überregionalen Akteuren, wie der der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH), der Route der Industriekultur in Sachsen und dem Berliner Zentrum Industriekultur.

Für den Aufbau des Touristischen Netzwerks Industriekultur Brandenburg werden die Erfahrungen und die Struktur der im Jahr 2007 gegründeten „Energie-Route Lausitzer Industriekultur“ genutzt.

Die Angebote aller Mitglieder des Touristischen Netzwerks Industriekultur werden, unterteilt in die drei Kategorien Höhepunkt, Empfehlung und Geheimtipp, vorgestellt.

Höhepunkte (Higlights) sind Sehenswürdigkeiten mit vollem touristischen Komfort und Service. Empfehlungen sind sehenswerte industriekulturelle Zeugnisse, die nicht primär touristische Orte sind. Geheimtipps sprechen eine eigene Zielgruppe an, die besondere Kleinode entdecken will.

(kw)