Mit Listen und Sammelbüchsen gewappnet, versuchten sie, mit einer Mitleidsmasche Geld zu erbetteln. In einigen Fällen wurde dabei die Spendenbereitschaft der Bürger stark strapaziert, denn teilweise forderten oder erpressten die Unbekannten Mindestbeiträge von 20 Euro.

„Spendensammlungen sind erlaubnispflichtig, wenn diese gemeinnützigen Zwecken dienen sollen. Deshalb verlangen Sie immer den Nachweis der Genehmigungsbehörde mit der entsprechenden Sammelliste. Prüfen Sie genau, wem Sie Ihr Geld übergeben“, rät Torsten Wendt. Da Betrüger die Spendenbereitschaft ausnutzen wollen, sollte genau geschaut werden, wer um eine Spende bittet. „Lassen Sie sich niemals zu Fragen zu Ihrer finanziellen Situation und zu Ihren Kontodaten ein. EC-Karten sind praktisch Bargeld und sollten auch so behandelt werden. Ein gesundes Misstrauen hilft weiter“, sagt Wendt weiter.