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| 11:40 Uhr

Innenminister besucht Landkreise
Kreis pflegt 38 kommunale Kooperationen

Bei einem Pressegespräch im Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnischen Zentrum in Großräschen erklären Innenminister Karl-Heinz Schröter (v.l.), die Kreistagsvorsitzende Martina Grergor-Ness und Landrat Siegurd Heinze, wie die interkommunale Zusammenarbeit verbessert werden kann.
Bei einem Pressegespräch im Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnischen Zentrum in Großräschen erklären Innenminister Karl-Heinz Schröter (v.l.), die Kreistagsvorsitzende Martina Grergor-Ness und Landrat Siegurd Heinze, wie die interkommunale Zusammenarbeit verbessert werden kann. FOTO: Jan Augustin / LR
Großräschen. Nach der geplatzten Kreisreform wirbt Innenminister Karl-Heinz Schröter um freiwillige Zusammenarbeit.

Wege und Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit hat Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) jetzt mit Vertretern des Oberspreewald-Lausitz-Kreises besprochen. Die Zusammenkunft in Großräschen mit Landrat Siegurd Heinze (parteilos), der Kreistagsvorsitzenden Martina Gregor-Ness (SPD) und den Mitgliedern des Kreisausschusses war der Auftakt einer Reihe weiterer angedachter Gesprächsrunden des Ministers in den Brandenburgr Landkreisen. Trotz des negativen Reform-Votums auch aus OSL lobte Schröter die Verwaltung und die Politik vor Ort in höchsten Tönen: „Ich ziehe den Hut vor der Leistung, die hier erbracht worden ist. Sie haben hier eine sehr gute Arbeit geleistet.“

Landrat Siegurd Heinze betonte, dass es eine Zusammenarbeit auf Verwaltungsebene über Kreisgrenzen hinweg bereits gibt. 38 kommunale Kooperationen pflege der Kreis. Als Beispiel nannte Heinze unter anderem die Leitstelle Lausitz und das gemeinsame Katasteramt von Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße mit Sitz in Cottbus. Dass die Stadt Cottbus ein eigenes Amt führt und nicht Teil einer gemeinsamen Behörde ist, bedauert Schröter. „Strukturwandel geht leichter, wenn man nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeitet“, so der Minister.

(jag)