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| 18:00 Uhr

Lausitzer Seenland
Kostproben für Urlauber am Senftenberger See

Katharina, Jürgen und Alexander Götz (v. l.)  informieren sich über die Filme der Woche im Großkoschener „Kino am See“. Die Familie aus Oberriexingen bei Stuttgart bezeichnet sich selbst als „Wiederholungstäter“. „2017 waren wir schon Gäste im Familienpark. Weil es uns allen so gut gefallen hat, sind wir ein zweites Mal angereist“, bestätigt Jürgen Götz.
Katharina, Jürgen und Alexander Götz (v. l.)  informieren sich über die Filme der Woche im Großkoschener „Kino am See“. Die Familie aus Oberriexingen bei Stuttgart bezeichnet sich selbst als „Wiederholungstäter“. „2017 waren wir schon Gäste im Familienpark. Weil es uns allen so gut gefallen hat, sind wir ein zweites Mal angereist“, bestätigt Jürgen Götz. FOTO: Uwe Hegewald
Großkoschen/Senftenberg. Touristiker machen im Familienpark Großkoschen in der Hochsaison bewusst doppelt Appetit aufs Lausitzer Seenland.  Von Uwe Hegewald

„Papa, dürfen wir nachher noch ins Wasser?“, ruft ein Steppke mit unüberhörbarem Berliner Dialekt durch den Kinosaal im Familienpark Großkoschen. Mit einem „mal sehen“ fällt die Antwort des Vaters äußerst knapp aus. Denn den interessiert zunächst noch mehr, was das Lausitzer Seenland kulinarisch zu bieten hat. Scharfes Gelb (Eierlikör), Felicitas-Schokolade, Säfte aus Hosena und „Mein Bauernland“-Marmelade aus Neupetershain stehen im Kinosaal zum Probieren bereit.

„Das Treffen an unserer Verkostungsecke bildet den Abschluss unserer wöchentlichen Urlauberbegrüßung, die wir im Sommerhalbjahr an zehn Tagen anbieten“, erklärt Diana Lesche. Wie die Leiterin der Touristinformation Senftenberg erklärt, liegt der Vorteil an der Nasch-Bar darin, mit Urlaubern persönlich ins Gespräch zu kommen und offene Fragen zu beantworten.

Zuvor sind Seenlandbesucher in einem knapp 40-minütigen Vortrag über Attraktionen, Sehenswürdigkeiten oder zeitnahe Veranstaltungen in der Südbrandenburger Urlaubsregion informiert worden. „Wir machen das seit vier Jahren. Nach zwei Jahren im Amphitheater sind wir im vergangenen Jahr ins Kino im Familienpark umgezogen, das über eine fest installierte Leinwand verfügt. Bewegte Bilder sind eben noch aussagekräftiger als Worte“, begründet Diana Lesche.

Am Standort Schloss und Festung Senftenberg und der integrierten Lausitzer Kunstsammlungen tätig, empfiehlt sie auch Besuche des Spreewald-Museums Lübbenau und des Freilandmuseums Lehde.

Dort findet an diesem Sonnabend mit dem Lichtnachttheater „Lehde geht schlafen“ das Finale der diesjährigen Spreewälder Lichtnächte statt. Auf der Beachvolleyball-Anlage in Buchwalde wird am selben Tag der SFBeach-Four- & MixCup ausgerichtet, in der Galerie Marga (Brieske) findet das Kunstpleinair „Holz-Kohle-Kunst“ statt, das Besucherzentrum Exkursio (Welzow) bittet zu einer geführten Wanderung durch 120 Jahre Bergbaugeschichte und im Amphitheater musiziert die die Ostrock-Legende „Karussell“. Ihr wohl bekanntester Song „Als ich fortging“ passt so gar nicht zur Familie Götz aus Oberriexingen bei Stuttgart.

„Wir sind nach Großkoschen in den Familienpark zurückgekehrt“, erklärt Familienoberhaupt Jürgen Götz. „Uns hat es hier im vorigen Jahr sehr gut gefallen. Letztlich konnten wir die vielen Angebote im Lausitzer Seenland gar nicht alle wahrnehmen.“ Übers Internet sei man auf dieses aufmerksam geworden. „2017 hatten wir ein paar Tage in Dresden gebucht und gegoogelt, wo wir in der Nähe noch ein paar Urlaubstage dranhängen können“, berichtet er. Nach dem Vortrag bei der Urlauberbegrüßung steht für die Baden-Württemberger fest: „Dieses Jahr wollen wir uns auf jeden Fall das Besucherbergwerk F 60 anschauen.“