Es steht verdammt schlecht um das Lausitzer Seenland. Denn das Signal, das die Dienstleister in den Amtsstuben mit dem Knatsch am Großkoschener Strand des Senftenberger Sees an Investoren aussenden, ist fatal. Unternehmer sind zwar mit ihrem Geld willkommen. Aber offensichtlich ist es Behörden egal, ob diese Unternehmer ihr Geld auf dem einsamen Weg durch den Bürokratie-Dschungel unwissend in den lockeren See-Sand setzen. Im Rückzug auf die Paragrafen ist jedes Amt bekanntlich fit. In der Beratung von Antragstellern, die leider keine gesetzlliche Pflicht ist, offensichtlich nicht. Das ist am Badestrand Großkoschen nachhaltig bewiesen. Dabei muss es gerade mit dem Blick auf den nächsten Strukturwandel in der Lausitz selbstverständlich sein, dass Investoren konkret gesagt wird, was in der Bergbaufolgelandschaft machbar ist und was eben auch nicht. Hier hat die öffentliche Hand kläglich versagt – auf ganzer Linie.