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Kleinflugzeug stürzt in Sedlitzer See

Am Samstagvormittag ist gegen 10 Uhr ein Ultraleichtflugzeug in den Sedlitzer See abgestürzt. Die beiden bereits etwas älteren Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Lediglich der Co-Pilot wurde beim Aufschlag aufs Wasser leicht verletzt.
Am Samstagvormittag ist gegen 10 Uhr ein Ultraleichtflugzeug in den Sedlitzer See abgestürzt. Die beiden bereits etwas älteren Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Lediglich der Co-Pilot wurde beim Aufschlag aufs Wasser leicht verletzt. FOTO: Polizei
Lieske. Glück im Unglück hatten die beiden Insassen eines Kleinflugzeugs, das am Samstag gegen 10 Uhr in den Sedlitzer See abgestürzt ist. Frank Hilbert, Mirko Sattler

Am Samstag sind Feuerwehr, Wasserschutzpolizei, Rettungskräfte und ein Hubschrauber seit 10 Uhr am Sedlitzer See im Einsatz gewesen. Dort war ein Kleinflugzeug abgestürzt. Durch die "glasige Oberfläche", die wie ein Spiegel wirkt, habe der Pilot die Wasseroberfläche nicht rechtzeitig erkannt und sei mit dieser kollidiert, informiert die Polizei.

Beim Eintauchen der Maschine in den See sei der 63-jährige Co-Pilot leicht verletzt worden. Beide Piloten konnten sich auf eine Tragfläche des gesunkenen Fliegers retten und wurden im Anschluss durch den Flugplatzbetreiber mit einem Boot gerettet. Der Flieger wurde angeleint und zum Ufer geschleppt. Ein Mitarbeiter der Luftüberwachung, der Augenzeuge der Landung war, nahm den Flugunfall auf. Gegen den Piloten wurde durch die Polizei eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gefertigt. Der Schaden wird gegenwärtig mit 160 000 Euro angegeben.

Das Ultraleichtflugzeug namens "Flightwhale" war im Rahmen der 11. Tage der Luftfahrt auf dem Welzower Flugplatz von Oldenburg in die Lausitz gekommen, wie vor Ort von einem der Insassen zu erfahren war. Genaueres zum Unfall muss nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung klären, betonte die Polizei.