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Kleiner Feuchtnasenaffe im Tierpark wird Bobo genannt

Karola Schwarz darf die beiden Katta-Jungen füttern.
Karola Schwarz darf die beiden Katta-Jungen füttern. FOTO: Tierpark Senftenberg
Senftenberg. Die beiden Feuchtnasenaffen, die im Juni in den Senftenberger Tierpark eingezogen sind, haben sich eingelebt. Die Katta, unverwechselbare Lemuren, haben jetzt Namen. Kathleen Weser

Felix, der große Affenbruder, spielt nun mit Bobo. Das bestätigt Tino Jörke, der Geschäftsführer der Integrationswerkstätten Niederlausitz, nach der Jury-Entscheidung.

Karola Schwarz aus Senftenberg hatte den schönsten Namen und die berührendste Geschichte zum Vorschlag für das noch namenlose Tier eingereicht. Die stolze Oma hatte ihrem Enkel vor zwei Jahren vor einer Operation ein Stoffäffchen gekauft und dem kleinen Kämpfer Luis damit liebevoll Mut gemacht. Damals nannte Karola Schwarz genau dieses Stoffäffchen Bobo, weil sie den Namen so schön fand. Auch der Jury hat er gefallen. "Wir bedanken uns und wünschen dem Kind und den Eltern weiterhin viel Kraft auf ihrem Weg", sagt Tino Jörke. Die Tierpark-Mitarbeiter freuen sich darauf, Luis mit seinem Stoff äffchen beim lebendigen Bobo begrüßen zu können. Die rührige Großmutter hat mit dem Sieg im Namenswettstreit die Familienjahreskarte und einen Gutschein vom Tierpark gewonnen.

Kattas stammen ursprünglich aus Madagaskar und sind durch den langen geringelten Schwanz und das feine Gesicht mit den hellen Augen unverwechselbar.