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| 03:01 Uhr

Kippenwälder weniger gefährdet

Senftenberg. Die Wälder auf den Kippen der Bergbaufolgelandschaft sind gegen Schadinsekten besser gewappnet als monotone Forsten auf gewachsenen Böden. trt1

Das stellt Harald Marwan, Leiter der Oberförsterei Senftenberg, fest. In diesem Frühjahr müssen nirgendwo Insektizide gegen die Nonne, ein Fraßinsekt, ausgebracht werden. Fast die Hälfte des Waldes innerhalb der Oberförsterei Senftenberg wächst auf Kippen. "In einem gemischten und strukturierten Wald auf der Kippe leben mehr natürliche Gegenspieler wie Vögel und Schlupfwespen als in den Reinbeständen. Daher sind die Kippenwälder für eine Massenvermehrung von Schadinsekten weniger anfällig als großflächige Forsten mit meist nur einer Baumart auf gewachsenen Standorten."