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| 15:45 Uhr

Hitzeperiode in Senftenberg
Klinikum Niederlausitz bleibt von Hitze-Notfällen bislang verschont

Das Klinikum Niederlausitz in Senftenberg.
Das Klinikum Niederlausitz in Senftenberg. FOTO: Steffen Rasche
Senftenberg. Trotz andauernder Hitzeperiode mit Temperaturen jenseits der 30 Grad und gefährlich sengender Sonne hat es in Senftenberg und Lauchhammer bislang kaum vermehrte Krankheitsfälle aufgrund der Wärme gegeben. Von Catrin Würz

„Wir haben bis jetzt keinen Anstieg der Notfälle in unseren Ambulanzen feststellen können“, informiert Daniela Graß, Pressesprecherin der Klinikum Niederlausitz GmbH. Vereinzelt seien Fälle von Flüssigkeitsmangel aufgetreten. „Im Großen und Ganzen ist die Situation allerdings völlig unkritisch“, ergänzt sie.

Aus Nachbarkrankenhäusern, wie zum Beispiel in Finsterwalde und Herzberg, waren dieser Tage vermehrt Fälle von Kreislaufkollapse und anderen hitzebedingten Erkrankungen gemeldet worden. Dass das in der Senftenberger Region nicht der Fall ist, erklärt sich die Klinikumsprecherin mit einem generell gewachsenen Bewusstsein der Menschen, sich unter extremen Witterungsbedingungen auch richtig zu verhalten. „Viele Menschen achten genauer darauf, ausreichend zu trinken und sich körperlicher Anstrengung nicht in der größten Tageshitze auszusetzen.“

Das Klinikum selbst sei ebenfalls auf solche, nun häufiger auftretenden Hitzeperioden vorbereitet. „Auf allen Stationen gibt es Wasserspender“, sagt Daniela Graß. Die sensiblen Krankenhausbereiche, wie der OP, Intensivstation oder Katheterräume seien natürlich klimatisiert. Die Patientenzimmer auf den Stationen sind zwar nicht mit Klimaanlagen ausgestattet. „Aber hier kommt uns zugute, dass wir einen großen Teil Altbausubstanz haben. Dort herrscht in der Regel ein gutes Raumklima“, bestätigt die Pressesprecherin. „Und ansonsten wird öfter mal durchgelüftet.“