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Karnevalsprinz wird Schützenkönig

Gerald Fey ist am Samstag auf dem Marktplatz in Ruhland als Schützenkönig ausgezeichnet worden.
Gerald Fey ist am Samstag auf dem Marktplatz in Ruhland als Schützenkönig ausgezeichnet worden. FOTO: Bernd Balzer
Ruhland. Das. neue Königshaus anlässlich des 14. Schützenfestes der Schützengesellschaft Ruhland 1345 e.V. ist proklamiert. Der Vorderladerschützenverein Biehlen und Umgebung, der Schießclub Kamerad 1877 Senftenberg, der Schützenverein Laubusch 1992, die St. Bernd Balzer

Sebastiani Schützenbruderschaft Wittichenau, die Schützengilde Bernsdorf, die Schützengesellschaft Ebersbach, die Freischützengesellschaft 1860 Großenhain, der Schützenvereins Senftenberg 1425, die Privilegierten Schützengilde Ortrand 1466, der Schützenverein Fortuna Lauchhammer und die Schützengilde Döllingen waren dazu Samstagvormittag auf dem Marktplatz aufmarschiert.
Die Präsidentin der Ruhlander Schützengesellschaft Barbara Pathe und der Ruhlander Bürgermeister Eberhard Krause haben die Leistungen der ältesten Schützengesellschaft im Land Brandenburg gewürdigt. Als neuer Schützenkönig wurde Gerald Fey gekürt. Er hat bei seinen zehn Wertungsschüssen nicht die größte Ringzahl erreicht, sondern die von einem Computer ermittelte beste Zehn geschossen hat und war seit fünf Jahren nicht Schützenkönig. "Ich hatte nur eine Zehn. Aber diese Zehn hatte einen Teiler von 23. Ein bisschen Glück gehört dazu", erklärt der 44-jährige Inhaber der Fassaden- und Trockenbau Firma Fey Ruhland. Er ist seit 1996 im Ruhlander Schützenverein aktiv.
Eine fast ideale Zehn mit einem Teiler von 9 schoss Barbara Pathe. Sie war allerdings 2006 Schützenkönigin und wurde so wie im Vorjahr zur ersten Dame gekürt. Zweiter Ritter mit einer Zehn und Teiler 34 wurde Volker Herz.
Überrascht zeigte sich die Lebenspartnerin des neuen Schützenkönigs, Sybille Frank: "Erst war er Prinz im Ruhlander Karnevalsverein, jetzt ist er König im Schützenverein. Eine steile Karriere, aber ich freue mich für ihn."
Dass Gerald Fey am Nachmittag beim 14. Schützenfest ein Fass Freibier und einiges Hochprozentiges spendieren musste, versteht sich von selbst. "Das macht man doch gern, man wird ja nicht so oft Schützenkönig", sagte er.