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| 02:45 Uhr

Kaputte Kreisstraßen werden saniert

Die Kraftwerkstraße in Lübbenau hat ein Problem mit der Entwässerung nach starken Regenfällen, so wie in der vergangenen Woche. Die Kreisstraße soll saniert werden. Ein Fördermittelbescheid liegt jetzt vor.
Die Kraftwerkstraße in Lübbenau hat ein Problem mit der Entwässerung nach starken Regenfällen, so wie in der vergangenen Woche. Die Kreisstraße soll saniert werden. Ein Fördermittelbescheid liegt jetzt vor. FOTO: Daniel Preikschat
Senftenberg/Lübbenau. Die Sanierungsplanung für die Kraftwerkstraße in Lübbenau hat weiter an Fahrt gewonnen. Wie das Bauamt des Oberspreewald-Lausitz-Kreises informiert, muss die Leistungsvergabe aber bis August sichergestellt werden, damit die Bauarbeiten ab September starten können. Jan Augustin

Sofern das Ausschreibungsergebnis bei mehr 500 000 Euro liegt, muss der Kreisausschuss in einer Sondersitzung über die Vergabe entscheiden. Der Fördermittelbescheid für den Straßenbau liegt vor. Die Kraftwerkstraße wurde als frühere Hauptzufahrt zum ehemaligen Kraftwerk aus Beton hergestellt und ist seit dieser Zeit nicht erneuert worden. Die Betondecke ist vielfach gebrochen, sodass die Lärmbelastung, insbesondere durch den Schwerlast-Verkehr, sehr hoch ist. Außerdem hat die Straße ein Entwässerungs-Problem nach starken Regenfällen. Infolge der langjährigen Planungen für das Konzept der kreuzungsfreien Bahnübergänge in Lübbenau ist die Sanierung der Kraftwerkstraße laut Bauamt immer wieder verschoben worden. Der gegenwärtige Entwurfsplan definiere eine Schnittstelle, ab der die Kreisstraße nicht von künftigen Änderungen betroffen sein werde.

In einem schlechten Straßenzustand befindet sich auch die Kreisstraße 6636 im Bereich der Ortsdurchfahrt Grünewalde. Anwohner klagen über Lärmbelästigungen und fehlende Gehwege. Außerdem sind Entwässerungseinrichtungen nicht ausreichend ausgebaut. Die Straße soll durch den Landkreis ausgebaut werden. Die Stadt Lauchhammer will laut Kreis-Bauamt zeitgleich die Nebenanlagen bauen. Die Vermessungsarbeiten, die Baugrunduntersuchung und die Erarbeitung der Entwurfsplanung sind abgeschlossen. Gegenwärtig wird laut Bauamt an der Ausbauvereinbarung mit der Stadt gearbeitet. Diese soll voraussichtlich in den erforderlichen Sonderkreisausschuss im August eingebracht werden. Der Baubeginn ist für März 2018 geplant.

Von Verkehrskrach geplagt sind auch die Anwohner an der Kreisstraße 6618 im Bereich der Ortsdurchfahrt Gollmitz. Hier sind Asphaltbereiche sanierungsbedürftig. Die Fördermittel hierfür wurden laut Bauamt beantragt und bewilligt. Vorgesehen ist ein grundhafter Ausbau auf einer Länge von etwa 300 Metern sowie ein Hocheinbau mit Straßenverbreiterung auf einer Länge von rund 120 Metern. Die Gesamtkosten sind laut Bauamt mit 175 000 Euro veranschlagt. Die Planungsleistungen wurden ausgeschrieben und vergeben. Die Bauausführung ist für September und Oktober dieses Jahres geplant.