Einstimmig haben Senftenbergs Stadtverordnete grünes Licht für einen Erweiterungsbau an der Senftenberger Regenbogen-Grundschule gegeben.

Arge Platzprobleme

Die Schule droht derzeit, aus allen Nähten zu Platzen. Seit diesem Schuljahr gibt es vier erste Klassen. Die Raumknappheit hat sich „kritisch verstärkt“ und kann nur noch temporär überbrückt werden, heißt es im Ratsrunden-Beschluss. Erschwerend hinzu komme die Doppelnutzung des Schulgebäudes für aktuell 45 Hortplätze und 60 Plätze im Rahmen eines flexiblen Betreuungsangebotes für Grundschüler in den Nachmittagsstunden.

Lärm stört alle

Das ist nicht nur planerisch eine Herausforderung, sondern macht auch viel Lärm. Der Geräuschpegel wird von 27 Lehrern und fast 400 Schülern gleichermaßen als störend empfunden. Die Verwaltung soll nun aufs Tempo drücken. Geplant ist ein Erweiterungsbau in Modulbauweise. Mit der Umsetzung des Bauvorhabens soll eine „schnelle und flexibel gestaltbare Lösung für den akuten und sich mittelfristig darstellenden zusätzlichen Raumbedarf für den Schul-, und Hort- und ab dem Jahr 2025 Ganztagsschulbetrieb geschaffen werden“. Beim Vergleich von modularer und massiver Bauweise haben sich laut Verwaltung „keine signifikanten Unterschiede sowohl in den voraussichtlichen Kosten als auch in der Qualität und der Nutzungsdauer der Gebäude“ ergeben. Entscheidend für den Vorschlag zur modularen Bauweise sei die erheblich kürzere Bauzeit gewesen. Ein Fertigstellungstermin ist noch nicht genannt worden.