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| 18:32 Uhr

Kampfpanzer für Litauen rollen durch Senftenberg

Sechs Leopard-2-Kampfpanzer und ein Bergepanzer der Bundeswehr legen am Dienstag eine Pause am Güterbahnhof in Senftenberg ein. Auf der Schiene rollen die Kettenfahrzeuge bis nach Litauen.
Sechs Leopard-2-Kampfpanzer und ein Bergepanzer der Bundeswehr legen am Dienstag eine Pause am Güterbahnhof in Senftenberg ein. Auf der Schiene rollen die Kettenfahrzeuge bis nach Litauen. FOTO: Mario Berg
Senftenberg. Mit 450 Soldaten unterstützt die Bundeswehr die Nato-Mission im Baltikum. Am Dienstag machte ein Transport Station in der Lausitz. Jan Augustin

Der Transport sei für das Nato-Programm in Litauen bestimmt. Zu erwarten ist heute ein weiterer Transportzug mit 20 Schützenpanzern, der möglicherweise auch durch die Lausitz rollt. Ziel ist zunächst das litauische Städtchen Sestokai. Von dort werden die Panzer mit Tiefladern nach Rukla transportiert.

Als Reaktion auf die von der Bundeswehr bezeichneten "völkerrechtswidrigen Annexion der Krim und die Provokationen in der Ukraine durch Russland" hatte die Nato im vergangenen Jahr beschlossen, in den drei baltischen Staaten und in Polen jeweils ein multinationales Bataillon, sogenannte Battlegroups, einzusetzen. Deutschland, das 450 Soldaten und 200 Fahrzeuge stellt, hat die Federführung für den Gefechtsverband in Litauen. Größter Truppensteller ist das Panzergrenadierbataillon 122 aus Oberviechtach in Bayern. Gemeinsam mit Deutschland werden sich vier Nationen - Niederlande, Belgien, Norwegen und Luxemburg - an der Mission beteiligen. Von einem Bundeswehr-Einsatz will Joachim Samse nicht sprechen. "Wir befinden uns im tiefsten Frieden", betont er.