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| 01:09 Uhr

Kampf, Krampf, Pech und Glück

Fussball-Landesklasse.. Von einem Fußballspiel konnte man nicht sprechen. Dem Zufall waren auf diesem Schneegeläuf Tür und Tor geöffnet. So sprechen dann auch die Spremberger eher von einem glücklichen als von einem verdienten Sieg. Den Gästen bot sich bereits in der 5. P. Schmaler

Minute durch Sebastian Mattuschka eine Chance, als er in den Strafraum eingedrungen war, den Ball aber knapp neben das Tor setzte. Erst in der 25. Minute kam der SV 1862 zu seiner ersten Möglichkeit. Kai Noack erlief sich einen weiten Ball aus dem Mittelfeld. Zum Glück der Gäste versprang ihm das Spielgerät kurz vor dem Gästetor. In der 35. Minute hatte Dirk Scholz für die Räschener die Führung auf dem Fuß. Sein Lupfer wurde aber zur Beute des Torhüters. Auf der Gegenseite war es in der 42. Minute Björn Kantor, der den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. In der 45. Minute drang Sebastian Mattuschka erneut in den Strafraum der „1862“ ein und wurde von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß schoss Ingo Paulick über das Tor. In der 46. Minute gingen dann die Hausherren in Führung. Ein von links hoch in den Strafraum geschlagener Ball sorgte für Verwirrung bei den Gästen. Björn Kantor vollendete aus Nahdistanz. Drei Minuten später wurde Sebastian Mattuschka an der Strafraumgrenze gefoult. Der Freistoß von Erik Springstein landete nur am Pfosten. Wieder nur eine Minute später bekamen die Gäste in Höhe der Mittellinie einen weiteren Freistoß zugesprochen. Die schnelle Ausführung ermöglichte es Sebastian Mattuschka, allein auf dem Torwart zulaufend, auszugleichen. Vier Minuten später (56.) musste eigentlich Björn Kantor seine Mannschaft erneut in Führung bringen. Nachdem er die Hintermannschaft des SVG überlaufen und auch Torwart Manuel Büttner versetzt hatte, brachte er das Kunststück fertig, am kleinen Strafraum stehend, den Ball über das Tor zu jagen.
Im weiteren Spielverlauf boten sich dann beiden Teams gute Einschussmöglichkeiten. Alles schien schon auf eine Punkteteilung hinzudeuten, als Kai Noack eine Nachschuss chance nutzte und den 2:1-Sieg für die Spremberger perfekt machte.