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| 02:47 Uhr

Kahnfährleute berufen sich auf das Ordnungsrecht

Lübbenau. (dpr/br) Nach der RUNDSCHAU-Berichterstattung über aufdringliche Kundenwerbung einzelner Kahnfährleute gibt es heftige Reaktionen. Vertreter mehrerer Kahnfährunternehmen betonen, dass sie gemeinsam gegen das aus ihrer Sicht illegale Verhalten vorgehen wollen.

Zehn Kahnfährleute aus vier Unternehmen habe Schriftmaterial für eine Mappe zusammengestellt, die Bürgermeister und Landrat übergeben wurde. Sie enthält außer Beweismaterial Hinweise auf die rechtliche Situation. Aus Sicht der Unternehmen habe die Stadt sehr wohl eine Handhabe, gegen unerlaubte Werbung vorzugehen. Verwiesen wird auf eine ordnungsrechtliche Verordnung der Stadt, laut der es nicht gestattet ist, Leistungen durch Ausschellen oder Ausrufen anzubieten. Auch Werbetafeln oder andere Werbeträger dürfen nicht aufgestellt oder angebracht werden. Das könne mit Verwarn- oder Bußgeldern von zehn bis 500 Euro geahndet werden.