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Kadler schießt die IBA-Städter ab

Die SVG-Spieler Björn Gropp (l.) und Marian Miottke (2.v.r.) brachten den Ball nicht ins Tor.
Die SVG-Spieler Björn Gropp (l.) und Marian Miottke (2.v.r.) brachten den Ball nicht ins Tor. FOTO: Rasche/str1
Landesklasse. Wenn jemandem, wie dem Peitzer Enrico Kadler, gleich vier Tore in einem Vergleich gelingen, darf man ihn mit Fug und Recht zum Spielgewinner ausrufen. Ingo Lüdeke

Die Räschener wurden dagegen trotz überlegener Spielweise für ihr desolates Abwehrverhalten bestraft.

Dabei begann die Partie eher verhalten. Chancen gab es in den ersten 20 Minuten keine zu vermelden. Erst danach erhöhte die Heimelf die Schlagzahl. Gute Möglichkeiten von Marcus Winkler, Alexander Hartman und Torsten John konnten allerdings nicht in Tore umgemünzt werden. Effektiver waren da die Gäste. Ihre erste dicke Chance bot sich in der 30. Minute, die Manuel Büttner im Tor der Großräschener aber noch zur Ecke abwehren konnte. Diese brachte gleich neue Gefahr. Im letzten Moment klärte Michael John den Kopfball vor der Linie.

Zwei Minuten später fiel dann aber doch die Führung für Peitz. Torwart Manuel Büttner unterlief einen Flankenball, und aus dem anschließenden Gewühl heraus staubte Kadler zum 0:1 ab.

Die Hausherren zeigten sich davon aber nicht geschockt und kamen acht Minuten später durch einen herrlichen Dropkick-Schuss von Torsten John zum Ausgleich. Als sich alle schon in der Halbzeitpause wähnten, sorgte ein Lattentreffer der Peitzer noch einmal für Aufregung.

Die zweiten 45 Minuten begannen für die Peitzer mit einem Traumstart. Gerade einmal fünf Minuten waren gespielt, als Kadler den "Geleitschutz" der Rä-schener Defensive dankend annahm und zum 1:2 vollendete. Dessen aber nicht genug, nutzte doch der gleiche Spieler in der 62. Minute eine weitere Inkonsequenz in der Räschener Abwehr und erhöhte mit einem Weitschuss auf 1:3. Allerdings schien dieser Treffer nicht unhaltbar.

In den folgenden Minuten sahen die Zuschauer eine anrennende Heimmannschaft, die für ihr Bemühen in der 66. Minute belohnt wurde. Torsten John schloss einen guten Angriff mit dem 2:3 ab. Jetzt drehte Großrä-schen noch einmal mächtig auf, hatte auch Chancen, die aber nicht ins Tor gehen wollten. In der Nachspielzeit folgte dann die endgültige Entscheidung. Erneut düpierte Kadler im Großräschener Strafraum seine Gegenspieler und vollendete gekonnt.