Junge Musiktalente aus dem Oberspreewald-Lausitz-Kreis (OSL) haben beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Guben ganz gut abgeräumt. „Wir können uns über insgesamt acht Delegierungen zum Landeswettbewerb 2020 in Cottbus freuen. Eine super Leistung von allen beteiligten Schülern und Lehrern unserer Schule“, sagt Ulrich Stein zufrieden. Der Leiter der Musikschule OSL ist sehr stolz auf das diesjährige Ergebnis beim Regionalwettbewerb. Die Musikschule OSL hatte insgesamt 37 Teilnehmer in 21 Wertungen für Solisten, Duos und Ensembles zur ersten Stufe des Talente-Wettbewerbes geschickt. Die Hälfte kehrte mit Bestnoten und 1. Preisen zurück, ein Drittel darüber hinaus mit Delegierungen zum Landeswettbewerb.

Höchst mögliche Punktzahl erreicht

Die mit 25 höchst mögliche Punktzahl, die in diesem Wettbewerb überhaupt vergeben werden kann, holte sich in der Altersgruppe V Richard Schmidt am Schlagzeug. Damit hat er die Teilnahme am Landeswettbewerb ganz sicher. Das schafften in der gleichen Kategorie Drum-Set jedoch auch noch Nico Wosnitza und Macy Hahn mit jeweils 23 Punkten für ihre Schlagzeug-Darbietung.

In der Kategorie Rock/Pop-Band nahm die OSL-Musikschule mit zwei Bands teil: mit „Diva“ und den „Starkstromkids“. Beide Bands bekamen für ihren Auftritt in Guben das Ticket für die nächst höhere Wertungsebene überreicht: Sie dürfen nun bei den diesjährigen Landesmusikschultagen „Soundcity“ im Juni in Spremberg gemeinsam mit den besten Bands aus ganz Brandenburg und Berlin auf die Bühne treten. Mit diesem Leistungsvergleich der Nachwuchs-Bands gehen die Länder Brandenburg und Berlin einen Sonderweg. Denn im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ existiert die Kategorie „Bands“ bislang noch gar nicht.

Größte Konkurrenz beim Klavier solo

Die größte Konkurrenz herrscht alljährlich bei „Jugend musiziert“ freilich in der Wertung „Klavier“. Die Kreismusikschule OSL schickte acht Piano-Talente in allen Altersgruppen I bis V in die Wertung. Jeweils 24 Punkte erhielten Armando Meschkat (V) und Max Schwarzenau (Ib) für ihr Können. Während Armando Meschkat nun beim Landeswettbewerb vorspielen darf, ist Max Schwarzenau in der Altersgruppe Ib noch zu jung dafür. Zum Landeswettbewerb dürfen erst Schüler ab Altersgruppe II fahren.

Eine sichere Delegierung zum Wettbewerb auf Landesebene erspielten sich ebenfalls das Streicherensemble mit Vanessa Pham (Violine), Hannah Ellerfeld (Viola) und Helena Gonda (als Gast) sowie das Duo Jonas Schultchen (Akkordeon) und Max Hänsel (Violine) in der Altersgruppe V. „Die Wertungskategorie Akkordeon-Kammermusik kommt im Wettbewerb äußerst selten vor. Um so großartiger ist es, wenn diese extra dafür zusammengestellten Duos auch noch so erfolgreich sind“, sagt Musikschulleiter Ulrich Stein.

Zwei Preisträgerkonzerte finden statt

Im Rahmen von zwei Preisträgerkonzerten stellen sich die talentiertesten Musikschüler aus dem OSL-Kreis in Kürze vor: Am Donnerstag, den 13. Februar, findet ein solches Konzert um 18 Uhr in der ASB-Begegnungsstätte in der Kormoranstraße in Senftenberg statt. Ein weiteres Konzert bestreiten die jungen Musiker am Freitag, 13. März, in der Aula des Seecampus in Schwarzheide.