Ende Januar kommenden Jahres rechnet Investor Peter Tellini mit der Baufreigabe für sein Projekt in Senftenberg. Der Schweizer will das alte Realschulgebäude zu einem Hotel umgestalten. Im Frühjahr 2020, je nach Wetterlage, werden wahrscheinlich die Bauarbeiten beginnen, bestätigt der 70-Jährige. Zunächst sind die ehemalige Turnhalle und das Pförtnerhaus an der Reihe. Tellini will die beiden Gebäude nach dem Abriss des ehemaligen Küchenanbaus wieder miteinander verbinden. Geplant sind ein öffentliches Café mit Mittagsangebot, in dem auch die Hotelgäste frühstücken können sowie eine Ausstellungs- und Eventhalle für Kunst und Veranstaltungen. Ziel sei es, die Bauarbeiten auf dieser Seite bis Ende kommenden Jahres abzuschließen.

Schweizer Unternehmer investiert in Senftenberg Hotel-Umbau verzögert sich

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2021 soll das neue Hotel fertig sein

Der eigentliche Umbau des denkmalgeschützten Schulhauses in ein Hotel soll zeitversetzt auch im kommenden Jahr beginnen. „Wir rechnen mit der kompletten Fertigstellung im Jahr 2021“, so Tellini. In dem roten Klinkerbau stehen jeweils etwa 450 Quadratmeter Grundfläche auf drei Etagen und im Dachgeschoss bereit. Die Klassenzimmer sollen zu 56 Quadratmeter großen Studios mit gehobenem Standard umgewandelt werden. Das Hotel könnte so bis zu 88 Leute aufnehmen.

Der erfahrene Unternehmer rechnet für das Mammut-Projekt mit Gesamtkosten etwa zwischen vier und fünf Millionen Euro. Im Sommer hatte das Land Brandenburg auch die erhoffte Fördermittelzusage gegeben. 770 000 Euro sollen für das Projekt zur Verfügung gestellt werden. Peter Tellini ist froh über die Zusage. So könne er das Haus so erhalten, „dass es so schön bleibt, wie es ist“.

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