Mit dieser Auszeichnung wurden seit 1988 europaweit mehr als 600 Schulen bedacht. Über 200 davon in Deutschland.
Zum Thema „Gleichgestellt statt weggestellt“ veranstaltet die Schülerinitiative „SchoG“ (Schule ohne Grenzen) - ihr gehören zehn Schüler und eine Lehrerin an - morgen eine Konferenz, an der Sewan Latchinian als Redner und Pate der Initiative teilnehmen wird.
Dabei geht es um die Auseinandersetzung mit extremen ideologischen Vorstellungen gehen und um Möglichkeiten, wie diese einzudämmen sind. Die Gesprächsrunde soll nicht nur der erste Schritt zur Erlangung des Titels „Schule OHNE Rassismus“ sein, sondern wichtige Aufklärungsarbeit im Hinblick auf die Akzeptanz von Randgruppen leisten.
Welche Rolle dabei die Kunst und insbesondere das Theater spielen kann, wird Sewan Latchinian mit Beispielen aus seinem Berufsleben und seinen privaten Erfahrungen aufzeigen. Die Patenschaft für das Projekt hat er - selbst als Sohn eines armenischen Vaters in Deutschland aufgewachsen - gern übernommen und damit eine Geldspende des Theaters verbunden.
Zu der morgigen „antifaschistischen Konferenz“ , die um 17 Uhr in der Friedensgedächtniskirche Lauchhammer-Ost beginnt, sind Besucher willkommen. Die Jugendinitiative wird sich vorstellen und zum Thema Vertreter der Polizei sowie die jüngste Bundestagsabgeordnete Julia Bonk sprechen lassen. (az/mf)