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| 18:44 Uhr

Insel auf der Bundesstraße soll den Allmosenern mehr Ruhe bringen

Allmosen. Von Lärm und Erschütterungen der vorbeidonnernden Blechlawinen werden die Dorfbewohner rund um die Uhr gequält. Eine Fahrbahninsel zur Verkehrsberuhigung soll ihr Leben noch in diesem Jahr ein klein wenig erträglicher machen. Andrea Budich

Damit dem Bau nichts mehr im Wege steht, sollen die Stadtverordneten heute Abend außerplanmäßige 21 000 Euro zur Finanzierung abnicken.

Für Bürgermeister Thomas Zenker (SPD) lässt die Insel zwar keine Wunder erwarten, dafür verspricht sie aber eine schnelle Lärm-Linderung. Die Ortsumfahrung soll schließlich erst in sieben Jahren gebaut werden. Für den Insel-Bau hat sich die Stadt mit dem Landesbetrieb Straßenwesen zusammengetan. In einer Vereinbarung ist geregelt, dass der Bau durch die Stadt Großräschen im Auftrag des Landesbetriebes erfolgt.

Die Insel soll für etwas mehr Ruhe im Straßendorf sorgen. Zusätzlich profitieren auch die Fahrradfahrer, die die Bundesstraße auf dem Radweg Dörrwalde - Allmosen - Bahnsdorf an dieser Stelle gefahrlos queren können. Die Kosten für den Bau der Insel belaufen sich auf 141 000 Euro. Großräschen übernimmt die Planungskosten in Höhe von 21 000 Euro. Weil ursprünglich mehr Geld für die Kreisumlage in den Haushalt eingeplant war, kann sich die Stadt die zusätzlichen Aufwendungen leisten.