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Inklusionspreis und Projekt ,,Icebreaker” in neuer Runde

Senftenberg. Die Mitarbeiterinnen des Bildungsbüros, Delia Schäfer und Melanie Anweiler, bauen ein flexibles und bedarfsorientiertes Bildungsangebot für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf. Der Aufbau des kreiseigenen Bildungsbüros ist abgeschlossen, teilt Theresa Pusch vom Landkreis mit. red/br

Angegliedert ist das Büro an das Schulverwaltungs- und Kulturamt des Landkreises. Das Team wird durch Anne-Katrin Donath und Thomas Woite ergänzt, die in lokalen Koordinierungsstellen an den Oberstufenzentren im Landkreis Schüler beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen. Komplettiert wird das Bildungsbüro seit Anfang Juni durch die neue Koordinatorin der Bildungsangebote für Neuzugewanderte, Christiane Lorenz.

Zudem wurden in den zurückliegenden Monaten interne Gremien installiert und ein Netzwerk mit den kreisangehörigen Kommunen aufgebaut. "Für Anfang des Jahres 2018 ist die erste Bildungskonferenz geplant, die Akteure des ganzheitlichen Lernens, sei es aus dem schulischen oder außerschulischen Bereich zusammenbringt", berichtet die Leiterin des Bildungsbüros, Delia Schäfer.

Auch 2018 wird wieder ein Inklusionspreis für besonderes Engagement vergeben werden. Der Bewerbungszeitraum für den Inklusionspreis 2018 beginnt Ende des Jahres.

Das Bildungsbüro initiierte zudem das Projekt "Icebreaker" in Kooperation mit den Oberstufenzentren Lauchhammer und Sedlitz, das in diesem Jahr ebenfalls neu aufgelegt wird, heißt es weiter. Außerdem wird aktuell an einer für den Herbst geplanten umfassenden Broschüre unter der Titel "Hauptsache Bildung" gearbeitet, die Bildungsinstitutionen und

-angebote zusammenfasst sowie relevante Kennzahlen für den kompletten Bereich der ganzheitlichen Bildung zu Papier bringt.

"Durch die angespannte Haushaltslage des Landkreises ist die Einrichtung eines Bildungsbüros mit seinen vielfältigen Projekten nur aufgrund von Förderprogrammen möglich gewesen", so Delia Schäfer weiter.

Für die kommende Zeit sind verschiedene Vorhaben mit dem Fokus auf das lebenslange Lernen in Arbeit. Denn es gehe darum, den Bürgern im Kreis ein ganzheitliches Bildungsangebot dauerhaft einfach und umfassend zugänglich zu machen.

Förderprogramme für die Betreibung des Bildungsbüros:Das Vorhaben "Implementierung und Etablierung eines datenbasierten, kommunalen Bildungsmanagements Bildungsmonitoring (Bildungsbüro) im Landkreis innerhalb des Programmes "Bildung integriert" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Das Vorhaben "Kommunale/r Koordinator/in der Bildungsangebote für Neuzugewanderte" wird innerhalb des Programmes "Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.