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Industriekultur in Brandenburg

Senftenberg/Potsdam. Der Tourismusverband Lausitzer Seenland lädt zur Gründungsveranstaltung des Touristischen Netzwerks Industriekultur in Brandenburg ein. Die Gründungsveranstaltung findet am 17. Juli im Blauart Tagungshaus in Potsdam ab 9.30 Uhr statt. red/br

Die Mitglieder des neuen Touristischen Netzwerks werden den industriell geprägten Teil der Brandenburgischen Regionalgeschichte, die eng mit der Entwicklung Berlins zur Metropole verbunden ist, stärker erlebbar machen. Um breite Zielgruppen anzusprechen, werden die Erlebnisangebote der Industriekultur mit touristischen Angeboten wie Radfahren, Wasser orientierter Erholung und Städtetourismus verknüpft. Diese neuen Angebote werden entsprechend dem touristischen Markenprozess des Reiselandes Brandenburg entwickelt. Damit wird ein Beitrag zur Umsetzung der Landestourismuskonzeption geleistet. Zugleich wird über die industriekulturellen Erlebnisangebote der Strukturwandel Brandenburgs gefördert, kommuniziert und erlebbar gemacht. Das Ministerium für Wirtschaft und Energie fördert Gründung und Aktivitäten des Touristischen Netzwerks finanziell in diesem und im nächsten Jahr.

Das Touristische Netzwerk Industriekultur in Brandenburg wird mit überregionalen Akteuren kooperieren, wie zum Beispiel der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) und dem Berliner Zentrum Industriekultur, mit dem auf der Gründungsveranstaltung eine Kooperationsvereinbarung zur Konkretisierung der Zusammenarbeit unterzeichnet wird.

Für den Aufbau des Touristischen Netzwerks werden Erfahrungen und Struktur der "Energie-Route der Lausitzer Industriekultur" genutzt, damit deren positive Entwicklungen auf das ganze Land ausgedehnt werden.

Die im Jahr 2007 gegründete Energie-Route ist ein touristisches Marketingnetzwerk mit derzeit elf Originalschauplätzen der Lausitzer Industriekultur, die ihre Kommunikationsaktivitäten unter einem Dach bündeln.

www.energie-route-lausitz.de