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| 02:39 Uhr

Industriekultur in Brandenburg

Potsdam. Der Tourismusverband Lausitzer Seenland lädt zur Gründungsveranstaltung des Touristischen Netzwerks Industriekultur in Brandenburg ein. Die Gründungsveranstaltung findet am 17. Juli in Potsdam statt. red/br

Die Mitglieder des neuen Netzwerks werden den industriell geprägten Teil der brandenburgischen Regionalgeschichte, die eng mit der Entwicklung Berlins zur Metropole verbunden ist, stärker erlebbar machen. Um breite Zielgruppen anzusprechen, werden die Erlebnisangebote der Industriekultur mit touristischen Angeboten wie Radfahren, Wasser orientierter Erholung und Städtetourismus verknüpft. Diese neuen Angebote werden entsprechend dem touristischen Markenprozess des Reiselandes Brandenburg entwickelt. Zugleich wird über die industriekulturellen Erlebnisangebote der Strukturwandel Brandenburgs gefördert, kommuniziert und erlebbar gemacht. Das Ministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Netzwerk finanziell in diesem und im nächsten Jahr.

Das Touristische Netzwerk Industriekultur in Brandenburg wird mit überregionalen Akteuren kooperieren, wie der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) und dem Berliner Zentrum Industriekultur, mit dem auf der Gründungsveranstaltung eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet wird.

Für den Aufbau des Netzwerks werden Erfahrungen und Struktur der "Energie-Route der Lausitzer Industriekultur" genutzt, damit deren positive Entwicklungen auf das ganze Land ausgedehnt werden. zu den Stationen dieser energie-Route zählen auch die Energiefabrik Knappenrode, das Kraftwerk Schwarze Pumpe und das elektroporzellanmuseum Margarethenhütte.

Die im Jahr 2007 gegründete Energie-Route ist ein touristisches Marketingnetzwerk mit derzeit elf Originalschauplätzen der Lausitzer Industriekultur, die ihre Kommunikationsaktivitäten unter einem Dach bündeln.

www.energie-route-lausitz.de