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In fünf Sprachen gelesen

Senftenberg liest im Frühling 2006 ein Buch, und die Fachhochschule Lausitz (FHL) ist dabei: Im Hörsaal des Medienzentrums „Konrad Zuse“ waren es internationale Studierende der Hochschule , die in verschiedenen Sprachen aus dem bewegenden Werk „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ des französischen Autors Eric-Emmanuel Schmitt vortrugen. Witzmann


Toufig Sahibi aus Marokko, der an der FHL Maschinenbau studiert, machte in deutscher Sprache den Anfang. Die Leiterin des Sprachenzentrums der FHL, Ilka Bichbeimer - erst am Vortag hatte sie sich als Vertreterin der Hochschule an der Leseaktion an den Senftenberger Schulen beteiligt - schloss sich in englischer Sprache an. Auf Russisch las die aus der Ukraine stammende Architekturstudentin Julia Kalnauz. Die Studentin der Elektrotechnik Fatma Demirci aus der Türkei und ihr Landsmann, der Informatikstudent Atakan Cicek, lasen in ihrer Muttersprache, und Leonard Ndongmo - Student der Elektrotechnik aus dem afrikanischen Kamerun - auf Französisch.
Begrüßt hatte die etwa 50 Teilnehmer der Veranstaltung, darunter, der Kanzler der FHL, Volker Schiffer, zahlreiche internationale und auch deutsche Studierende sowie einige Senftenberger, die Leiterin der Hochschulbibliothek, k.p.n./ RUS Gabriele Ahnis.
Die Hochschulbibliothek, das Akademische Auslandsamt und das Sprachenzentrum der FHL hatten die Veranstaltung gemeinsam mit den ausländischen Studierenden und mit Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit und des Medienzentrums intensiv vorbereitet. Aufmerksam und immer wieder Beifall spendend, folgten die Gäste den Vortragenden im Medienzentrum.

Den gelungenen Abschluss fand der Abend mit der Aufführung des auf Grundlage des Buches entstandenen Spielfilms mit dem Weltstar Omar Sharif.
"Der Film war genial", sagte der Informatikstudent Talal Khalil aus dem Sudan, der im Auftrag des Akademischen Auslandsamtes als Betreuer der ausländischen Studierenden an der FHL tätig ist und selbst in einer anderen Veranstaltung in Senftenberg aus "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" las.
"Ich finde es toll, dass die ganze Stadt eine Geschichte liest", fuhr er fort, "vor allem eine solche, in der gezeigt wird, wie unterschiedliche Glaubensrichtungen gut zusammen leben können.

Ich hoffe, dass es in Zukunft noch mehr derartige Veranstaltungen geben wird." (rpw)