Die Frauen hegen und pflegen die jeweils 15 000 Stiefmütterchen und Hornfeilchen, Ranunkeln, Annemonen und Narzissen mit Hingabe. Denn die Kleingärtner stürmen gewöhnlich ab Anfang März die Gewächshauser, um für die eigene Scholle, den Friedhof sowie für Balkon und Terrasse die ersten blühenden Pflanzen zu kaufen. Die Auswahl an Frühlingsblumen ist - wie gewohnt - groß. Und für Nachschub haben die Gärtner des Frauendorfer Agrarbetriebes ebenso bereits Vorsorge getroffen. Auch in den Gewächshäusern in Frauwalde gedeihen die Pflanzen für Hof und Garten bestens. Das versichert das fleißige Doppel, dass ab März an sechs Tagen der Woche im Dienst ist, um Kundenwünsche zu befriedigen und das Wachstum des grünen Sortiments weiter nach Kräften zu fördern. Besonders beliebt bei den Leuten, die aus der ganzen Region nach Frauendorf kommen, sind Primeln und Hornfeilchen.