ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 21:31 Uhr

Nach dem Wohnhausbrand
In Frauendorf fallen keine Schüsse

Neben Löscharbeiten haben auch umfangreiche Untersuchungen der Kriminalpolizei am und im Frauendorfer Brandhaus stattgefunden.
Neben Löscharbeiten haben auch umfangreiche Untersuchungen der Kriminalpolizei am und im Frauendorfer Brandhaus stattgefunden. FOTO: Richter-Zippack
Frauendorf. Im Brandhaus ist bislang keine Waffe gefunden worden. Geschossen wurde laut Polizei nicht. Von Torsten Richter-Zippack

Erleichterung in Frauendorf: Vor und während des Brandes eines Wohnhauses am Montagmorgen sind keine Schüsse gefallen. Weder der Hausbesitzer noch die Polizisten haben Schüsse abgegeben. Das sagt Polizeisprecherin Ines Filohn auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Mehrere Anwohner hatten berichtet, dass sie am Morgen schussähnliche Geräusche vernommen hätten. Daraufhin, so Ines Filohn, seien ihre Kollegen zur Eigensicherung mit den Waffen auf der Hauptstraße gegenüber des Brandhauses in Stellung gegangen. „Wenn Waffen im Spiel sein könnten, ist dies eine ganz normale Handlung“, erklärt Filohn.

Inzwischen ist das Brandhaus durchsucht worden. Kriminalisten haben mehrere Utensilien sichergestellt. „Eine Waffe wurde bislang nicht gefunden“, sagt die Polizeisprecherin. Beim schwer verletzten Hausbesitzer sei während seiner Operation kein Projektil im Körper gefunden worden. Lebensgefahr bestehe indes nicht. Eine Befragung sei noch nicht möglich gewesen. Dem Polizisten, der mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, gehe es besser.

Was die von den Anwohnern vernommenen Schussgeräusche angeht, hat die Polizei eine Erklärung parat: „Während des Brandes können verschiedenste Gegenstände bersten oder zerspringen. Dann können durchaus schussähnliche Töne auftreten“, sagt Ines Filohn.

Wohnhausbrand in Frauendorf FOTO: Richter-Zippack