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| 01:27 Uhr

In Crinitz verschwindet Wasser durch marode Leitungen

Crinitz. 37 Prozent des nach Crinitz eingespeisten Trinkwassers kommt bei den Verbrauchern nicht an. Mit dieser Zahl löste Lothar Thor, Crinitzer Vertreter beim Trink- und Abwasserzweckverband (TAZV), in der jüngsten Gemeindevertretersitzung Verblüffung aus. H.K.

Dieser Leitungsverlust steht im krassen Gegensatz zu dem normalen durchschnittlichen Verlust von sieben bis neun Prozent. Verräterisches Gluckern Wie schlecht das Leitungsnetz tatsächlich ist, bekommen die Crinitzer gerade jetzt im Winter wieder häufig zu spüren: Das verräterische Gluckern aus den Leitungen macht immer häufiger deutlich, dass gerade mal wieder irgendwo ein Rohr geplatzt ist - falls man nicht selbst Betroffener ist und stundenlang auf dem Trockenen sitzt. "Wann der befreiende Schlag erfolgt, ist noch nicht gewiss", so Lothar Thor und meint damit einerseits die Wiederbelebung des Schuldenmanagementfonds durch das Land, wodurch der Crinitzer Verband entschuldet werden müsste. Übernahme nur mit Luckau Zum anderen meint er damit die angestrebte Übernahme des Crinitzer und des Luckauer Trink- und Abwasserzweckverbandes durch den Verband in Königs-Wusterhausen. "Königs-Wusterhausen nimmt uns nur mit Luckau zusammen, ohne Luckau sind wir für den großen Verband uninteressant", stellte Lothar Thor klar. H.K.