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| 21:05 Uhr

17. Senftenberger Turmlauf
Im Sprint auf das Eisenmonster

Sie waren die schnellsten Turmbezwinger bei der 17. Auflage des Turmlaufes am Senftenberger See: Madlaine Schreiter (15) aus Clausnitz (Sachsen) und Adrian Bednarski aus Polen nahmen am Sonntag die Pokale mit nach Hause.
Sie waren die schnellsten Turmbezwinger bei der 17. Auflage des Turmlaufes am Senftenberger See: Madlaine Schreiter (15) aus Clausnitz (Sachsen) und Adrian Bednarski aus Polen nahmen am Sonntag die Pokale mit nach Hause. FOTO: Rasche FOTOGRAFIE / Steffen Rasche
Senftenberg/Hosena. Beim 17. Turmlauf am Senftenberger See war wieder ein Sportler aus Polen der Schnellste. Von Catrin Würz

Die Herausforderung am Seeufer hat auch in diesem Jahr für viele unerschrockene Sportler mit trainierten Beinen nichts an Reiz verloren: Insgesamt 55 Teilnehmer sind am Sonntag beim 17. Turmlauf am Senftenberger See an den Start gegangen. Am Schiefen Turm bei Hosena - einem 104 Tonnen schweren und 31 Meter hohen Stahlmonster direkt am Südufer des Sees - stand wieder die Aufgabe: 180 Stufen bis zur Aussichtsplattform so schnell wie möglich hoch zu sprinten. Jeder Teilnehmer hat zwei Versuche - der schnellere kommt in die Wertung. Muskelkater inklusive für alle Ungeübten.

Die Nase vorn hatte dabei auch diesmal wieder ein guter alter Bekannter: Wie schon in den Jahren 2015 und 2017 holte sich Adrian Bednarski aus Polen den Pokal als schnellster Treppenbezwinger. Er schaffte den Spurt auf die oberste Plattform in sagenhaften 36,5 Sekunden. Die Konkurrenz ist ihm aber dicht auf den Fersen. Lars Migge, der eine Altersklasse (40 bis 59 Jahre) über dem Polen an den Start ging, hat nur knapp zwei Sekunden mehr benötigt und ist ebenfalls unter 40 Sekunden geblieben.

Eine Überraschung gab es bei den Damen: Die schnellste weibliche Turmbezwingerin war die erst 15-jährige Madlaine Schreiter aus Clausnitz. Die Jugendliche war mit 49,9 Sekunden jedoch schneller als alle Frauen im Starterfeld.

Unter den mehr als 50 Teilnehmern waren in diesem Jahr auch wieder 14 Kinder bis neun Jahre. Die Jungen und Mädchen müssen nur 116 Stufen bis auf eine weiter unten liegende Plattform schaffen. „Über dieses Angebot freuen sich viele Familien, das wird immer gelobt“, sagt Hauptorganisator Olaf Schmidt vom Freizeitteam des Familienparks Großkoschen. Er kann auch für die 17. Auflage des Turmlaufes „eine gute Stimmung und viel Lob der Teilnehmer wegen der guten Organisation des Wettkampfes“ konstatieren. Im kommenden Jahr soll Nummer 18 der Turmläufe ausgerichtet werden.