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| 01:04 Uhr

Im Frühjahr ist Baubeginn für die Brücke über den Bahnhof

Senftenberg.. Der eigentliche Bau der Ortsumfahrung Senftenberg wird in diesem Frühjahr beginnen. Das bestätigt Frank-Dieter Manteufel, Planer beim Landesbetrieb Straßenwesen, Niederlassung Cottbus (ehemals BSBA), auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Von Manfred Feller

Der große Knotenpunkt im Bereich Laugkfeld befindet sich derzeit im Ausschreibungs- und Vergabeverfahren. Gebaut werden dort die neue B 169 aus Richtung Sedlitz, die kreiselartige Auffahrt zur künftigen Brücke über den Güterbahnhof und die neue Stadteinfahrt bis zur Aral-Kreuzung. Die baugrundsichernden Maßnahmen im Auftrag der LMBV sind im Prinzip abgeschlossen.
Gegen Ende dieses Jahres soll im Raum Hörlitz die nächste große Baustelle eröffnet werden, blickt der Planer in die nahe Zukunft. Dann haben die Bergbausanierer das Gebiet längst verlassen. Die Landesstraße L 60, die Ortseinfahrt Hörlitz und die Umgehung werden dann miteinander verknüpft.
Wenn das geschehen ist, soll der erste längere Teil der neuen dreistreifigen Autostraße zwischen dem Bahnhof Senftenberg und Hörlitz gebaut werden. „Vorausgesetzt die erforderlichen Gelder fließen, kann der nördliche Abschnitt der Umfahrung 2006 fertig gestellt werden“ , hofft Frank-Dieter Manteufel.
Bekanntlich soll diese Kraftfahrstraße nicht am westlichen Ortsausgang von Brieske enden. Vielmehr wird auch die alte B 169 auf 1400 Metern Länge bis Schwarzheide-Ost auf drei Fahrstreifen ausgebaut. Der mittlere dient dem wechselseitigen Überholen. Das soll um 2007 passieren. Bis dahin muss eine Alternative für den Langsamverkehr bis 60 km/h realisiert sein. Ursprünglich war dafür der Radweg von Schwarzheide nach Biehlen vorgesehen. Ob es dabei bleibt?
So gut wie abgeschlossen sind die Untersuchungen des Baugrundes für den Ausbau bzw. die streckenweise Verlegung der Bundesstraße 169 von Ruhland in Richtung Lauchhammer und Plessa. Für die vielen Bohrungen waren erst die Eigentümer und Pächter zu fragen. Das erwies nicht immer als einfach, so Manteufel. Bis April erwarten die Straßenplaner eine Stellungnahme des Baugrundsachverständigen. Erst dann können sie sich über die künftige Trasse verständigen und die weiteren Planungsschritte einleiten. Fest stehe, dass der jetzige Verlauf aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Bebauung an der Straße) nicht auf ganzer Strecke auch die künftige sein wird.
Auch für den Ausbau der B 169 zwischen Sedlitz und Drebkau werde momentan viel Papier bewegt. Dieser lange Abschnitt befindet sich in der Vorplanung. Dort sind insgesamt drei Ortsumfahrungen vorgesehen. Entlastet werden sollen Allmosen, Lindchen und Neupetershain. „Dafür werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt Antragskonferenzen zu einem Raumordnungsverfahren vorbereitet“ , erläutert der Planer. Wann mit den Bauarbeiten zu rechnen ist, vermag er heute noch nicht zu sagen.