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Hubschrauber sollen zunächst am Boden bleiben

Senftenberg. Die Waldbesitzer können aufatmen: In diesem Jahr wird es aller Voraussicht nach in der Region keine Bekämpfung von Schadinsekten per Hubschrauber geben. Das teilt Harald Marwan, Leiter der Oberförsterei Senftenberg, auf RUNDSCHAU-Nachfrage mit. trt1

Zwar habe die Überwachung der Nonne in den Revieren Guteborn und Lauchhammer erhöhte Falterdichten ergeben. Allerdings seien keine kritischen Werte überschritten worden. Ebenso hätten die Förster bei ihren Winterbodensuchen keine auffälligen Dichten der Kieferngroßschädlinge entdeckt. "Daher ist für das Jahr 2015 keine Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln notwendig", erklärt Marwan. Vor zwölf Monaten mussten die Förster noch links und rechts der Autobahn zwischen Ruhland und Ortrand entsprechende Substanzen ausbringen.

Auch bei Waldbränden herrsche aktuell Ruhe. In diesem Jahr habe es in der Oberförsterei, die den Altkreis Senftenberg umfasst, noch nicht ein Feuer gegeben. Anno 2014 wurde ein Waldbrand auf einer Fläche von 0,03 Hektar bei Großräschen gemeldet. Dennoch mahnen die Förster wegen der anhaltenden Trockenheit in der Region zu erhöhter Aufmerksamkeit im Wald. Im OSL-Kreis gilt nach Angaben des Umweltministeriums bereits die zweithöchste Warnstufe.