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Hosena
Hosena ist der letzte Feuerwehr-Kandidat

Sanitäranlagen und Umkleiden sind im Hosenaer Feuerwehrgerätehaus in keinem guten Zustand. Die Stadt Senftenberg plant daher einen Neubau an selber Stelle.
Sanitäranlagen und Umkleiden sind im Hosenaer Feuerwehrgerätehaus in keinem guten Zustand. Die Stadt Senftenberg plant daher einen Neubau an selber Stelle. FOTO: Richter-Zippack
Hosena. Nach Brieske und Sedlitz knöpft sich Senftenberg das letzte unsanierte Feuerwehrgerätehaus in den Ortsteilen rund um den See vor. Nach Planung und Baugenehmigung soll der Neubau 2019 starten.

Das letzte noch unsanierte Feuerwehrgerätehaus knöpft sich die Stadt Senftenberg in diesem Jahr im Ortsteil Hosena vor. Zwei neue Feuerwehrgerätehäuser sind in den Vorjahren bereits entstanden.  705 000 Euro wurden in Brieske investiert, 870 000 Euro in Sedlitz.

Inzwischen herrscht im Ort auch Einigkeit über den Standort. Das jetzige Gebäude aus den 1970er-Jahren wird abgerissen. An gleicher Stelle entsteht der Neubau. Rund 900 000 Euro investiert die Seestadt in dieses Vorhaben, informiert Sprecher Andreas Groebe.

Nach Angaben von Ortsvorsteher Hagen Schuster hat sich die Mehrzahl der Kameraden für den jetzigen Standort ausgesprochen. Vor allem die zentrale Lage in der Ortsmitte spreche für die Fläche fast direkt am wichtigsten Bahnübergang des Ortes. Allerdings sei die Fläche recht begrenzt. Ginge es nach Hagen Schuster, würde die neue Feuerwehr auf dem alten Kita-Gelände neben der Schule gebaut. Allerdings wolle der dortige Eigentümer das Areal nicht verkaufen.

Die 24 aktiven Hosenaer Feuerwehrmänner und Frauen müssen sich für die Bautätigkeit umstellen. Für die Fahrzeuge gebe es eine Zwischenlösung. Die Firma Züblin Stahlbau stelle einen Teil ihrer Halle zur Unterbringung zur Verfügung. Die Einsatzbereitschaft bleibe jederzeit gewährleistet.

Der Abriss und anschließende Neubau der Feuerwehr sei unerlässlich. Denn im jetzigen Komplex befinden sich nicht nur die Sanitäranlagen in einem desaströsen Zustand. Zudem sei das Umkleiden aufgrund des beengten Platzes sehr aufwendig. Außerdem habe es jüngst sogar hinein geregnet.

Bereits im Februar wird es eine Auftaktveranstaltung mit Feuerwehr, Stadt und Planungsbüro geben, kündigt Hagen Schuster an. Wann allerdings der Baustart erfolgt, ist derzeit noch unklar. Der Ortsvorsteher hofft, dass in diesem Jahr zumindest noch der Abriss der alten Unterkunft erfolgt. Und spätestens zur Hosenaer 600-Jahr-Feier im Juni 2020 soll das „Schmuckstück“, wie es Schuster bezeichnet, vollendet sein.

Laut Stadtsprecher Andreas Groebe erfolgt 2018 die Planung sowie die Erteilung der Baugenehmigung. Im kommenden Jahr sei dann der eigentliche Bau vorgesehen.