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Hoher Besuch
Hoher Besuch: Bonifatiuswerk tagt in Senftenberg

Senftenberg. Das Diözesan-Bonifatiuswerk Görlitz mit rund 70 Mitgliedern ist an diesem Sonnabend zu Gast in der Katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Senftenberg.

Das Diözesan-Bonifatiuswerk Görlitz mit rund 70 Mitgliedern ist an diesem Sonnabend zu Gast in der Katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Senftenberg. Darüber informiert Ute Mittermaier, Mitglied im Pfarrgemeinderat. Das Bonifatiuswerk mit Sitz in Paderborn ist ein katholisches Hilfswerk und unterstützt finanziell Diasporagemeinden in Nord- und Ostdeutschland, Nordeuropa und dem Baltikum. Den Auftrag dafür hat das Spendenhilfswerk von der Deutschen Bischofskonferenz. Der Verein wurde am 4. Oktober 1849 als Bonifatius-Verein in Regensburg auf einem der Vorgänger der heutigen Katholikentage gegründet. Nach dem Krieg startete der Bonifatius-Verein, der seit 1968 den Namen Bonifatiuswerk trägt, das Programm „Kirchenneubau“. Er finanziert sich nicht über Kirchensteuern, sondern allein über Spenden, erklärt Ute Mittermaier. Mehr als 232 Millionen Euro habe das Bonifatiuswerk zwischen 1949 und 1989 für Kirchbauten, Fahrzeuge, Priesterausbildung, Kinder- und Jugendhilfe, pastorales Personal und pastorale Hilfen an die katholische Kirche in der DDR weitergeben können.

„Anträge unserer katholischen Pfarrei Senftenberg müssen immer erst an das Diözesan-Bonifatiuswerk Görlitz zur Stellungnahme gestellt werden, die sie, sofern sie sie positiv verbescheiden, an das Bonifatiuswerk mit Sitz in Paderborn weiterleiten. So wurden in den letzten beiden Jahren der Umbau des Pfarrhauses, des Gemeindehauses und die Anschaffung des VW-Buses vom Bonifatiuswerk zu sehr großen Teilen mitfinanziert“, teilt Ute Mittermaier mit.

An diesem Samstag findet die Mitgliederversammlung des Diözesan-Bonifatiuswerk Görlitz im Gemeindehaus, Calauer Straße 1, statt. Das Treffen beginnt um 9.30 Uhr mit der Messe in der Pfarrkirche bevor der Konferenzteil losgeht. Am Nachmittag ist eine Führung durch die Festung geplant. Opernsängerin Carmen Schubert sorgt zum Abschluss für musikalische Unterhaltung. „Das wird bestimmt eine große Sache“, freut sich Ute Mittermaier.

(jag)