(jag) Die Kommunale Wohnungsgesellschaft Senftenberg (KWG) will im kommenden Jahr etwas mehr als zehn Millionen Euro in ihren Bestand in Senftenberg investieren. Das teilt KWG-Sprecher Ralf Weide mit. Die KWG habe in den vergangenen Jahren stark in den Stadtumbau und die Fortentwicklung des intakten Wohnungsmarktes investiert, dabei die Mieten stabil gehalten und die Leerstandskosten begrenzen können. „Damit das so bleibt, realisieren wir auch künftig notwendige und nachhaltige Sanierungsmaßnahmen, um das Wohnungsangebot weiter zu verbessern“, so Weide. Neben der laufenden Instandhaltung und der Wohnungsherrichtung für Neuvermietungen soll im kommenden Jahr die umfangreiche Modernisierung der Steigerstraße 4-6 fortgesetzt werden. An der Bertolt-Brecht-Straße 25-31 soll die Fassade saniert, Balkone angebaut und die Heizungs- und Sanitärinstallationen erneuert werden. „Im Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung und den demografischen Wandel gehen wir von weiteren Leerstandssteigerungen in Senftenberg aus“, so Weide. Für 2020 sei der Rückbau der Gebäude in der Johannes-R.-Becher-Straße 2-8 und 8-24 mit insgesamt 64 Wohnungen vorgesehen.

Auch mit der Stadt Großräschen sind vor Kurzem die Budgetplanungen abgeschlossen worden. Bei einem Treffen im Rathaus stimmten sich Bürgermeister Thomas Zenker (SPD) und KWG-Geschäftsführer Roland Osiander ab. Für das nächste Jahr plant die KWG Investitionen in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro in den Großräschener Wohnungsbestand. „Neben der laufenden Instandhaltung/-setzung und der Wohnungsherrichtung für Neuvermietungen sanieren wir in der Rembrandtstraße 48-56 die Fassade und bauen Balkone an. Außerdem werden die Elektroanlagen in der Karl-Marx-Straße 48-52 sowie in der Wilhelm-Pieck-Straße 9-15 neu installiert“, informiert KWG-Sprecher Ralf Weide. Im Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung und den sich verändernden Wohnungsmarkt gehe die Wohnungsgesellschaft von einem Anstieg leerstehender Wohnungen in Großräschen aus. Bis 2021 seien aber keine Gebäude zum Rückbau eingeplant. Für das notwendige Vertriebs- und Bestandsmanagement sowie für Wohnumfeldmaßnahmen stünden ausreichende Mittel zur Verfügung. „Für Mietinteressenten der KWG sind selbstredend freie Wohnungen in Großräschen vorhanden“, sagt Ralf Weide.