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| 20:40 Uhr

Straßenausbau in Hörlitz
Hörlitz wird ab März zur Baustelle

Buckelpiste Kreuzstraße: Gemeinde und Wasserverband knöpfen sich ab März die Hörlitzer Holperstrecke vor.
Buckelpiste Kreuzstraße: Gemeinde und Wasserverband knöpfen sich ab März die Hörlitzer Holperstrecke vor. FOTO: Martin Konzag / Gemeinde Schipkau
Hörlitz. Grünes Licht für den grundhaften Ausbau der Kreuzstraße unter Vollsperrung. Die Höhe der Straßenausbaubeiträge für die Anwohner ist beim Baustart indes noch unklar.

Ab Anfang März drehen sich in der Hörlitzer Kreuzstraße die Bagger. In zwei Bauabschnitten wird dann die desolate Haupterschließungsstraße bis Ende August grundhaft erneuert. Die Anwohner wurden dazu am Dienstagabend über Einzelheiten des Bauablaufes informiert. Der Wasserverband Lausitz (WAL) beteiligt sich wieder an den Arbeiten und investiert in den Hörlitzer Untergrund.

Geplant ist, die Haupterschließungsstraße auf einer Länge von 600 Metern auszubauen. Zum Bauprogramm zählen die Erneuerung der unebenen Fahrbahn und die überfällige Modernisierung der Gehwege. Der WAL erneuert die Trinkwasserversorgung und erweitert die seit Langem erwartete Schmutzwasserkanalisation. Je nach Verlauf des Winters sollen die Arbeiten ab Anfang März im Abschnitt zwischen Schipkauer und Klettwitzer Straße starten. Ab Juli folgt dann der zweite, kürzere Bauabschnitt zwischen Schipkauer Straße und Gartenstraße. Gearbeitet wird jeweils unter Vollsperrung. „In der Zeit bleibt Hörlitz natürlich an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen“, bestätigt Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU). Gemeinsam mit der Verkehrsgesellschaft wurde eine veränderte Linienführung vereinbart. Zeitweise wird wieder eine Ersatzhaltestelle an der Feuerwehr eingerichtet. Immerhin 16 Busse rollen am Tag pro Richtung durch Hörlitz.

Offen blieb in der Beratung die Frage zur konkreten Höhe der Beiträge, die die Anlieger für den Straßenbau zu bezahlen haben. „Die Einzelheiten können erst später in einem detaillierten, aufwändigen Verfahren gemeinsam mit den Anliegern ermittelt werden“, erklärt Bauamtsleiter Martin Konzag dazu. Antworten gab es indes zur Erreichbarkeit der Grundstücke, Postzustellung und Müllabfuhr. Bürgerwünsche zu zusätzlichen Parkplätzen und zur zukünftigen Beschilderung waren schon zuvor in die Planung eingearbeitet worden.

(ab)