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Hochhaus-Abriss in Senftenberg beendet

Senftenberg.. Die Kommunale Wohnungsgesellschaft Senftenberg (KWG) hat den Rückbau der beiden Hochhäuser in der Bergbaustraße 6 bis 10 und an der Adolf-Hennecke-Straße 6 bis 10 weitestgehend abgeschlossen.

In den nächsten Wochen werde noch der Bauschutt abtransportiert und die Freifläche anschließend begrünt, teilt KWG-Pressesprecher Ralf Weide mit.
Mit diesen 291 zuletzt leer stehenden Wohnungen habe das Wohnungsunternehmen seit dem Jahr 2002 allein in Senftenberg bisher 1142 Wohnungen im Rahmen des Stadtumbaus abgerissen. Damit sei es der Gesellschaft gelungen, den Wohnungsleerstand von 13 Prozent in Senftenberg unter Kontrolle zu halten. „Ohne Stadtumbau und dem damit verbundenen Abriss würde heute mehr als jede vierte Wohnung in Senftenberg leer stehen“ , so Ralf Weide.
Für den Abriss habe das Unternehmen die Förderrichtlinien des Landes eingehalten und zugleich das mit der Kommune und den Banken abgestimmte Stadtumbaukonzept und das Unternehmenssanierungskonzept planmäßig umgesetzt. Das habe eine Außenprüfung des Landesrechnungshofes ergeben, so Weide. „Wegen des Bevölkerungsrückganges in der Region gibt es keine Alternative zum Abriss“ , erklärt der Pressesprecher. Aufgrund der demografischen Entwicklung sei der Schrumpfungsprozess damit auch noch nicht beendet.
Mit dem Hochhaus-Abriss in Senftenberg hat die KWG nun beim Wohnungsrückbau die 2000er-Marke geknackt. Denn entsprechend der abgestimmten Stadtumbaukonzepte wurden bisher auch in Groß räschen 659 und in Schipkau 216 Wohnungen vom Markt genommen. Damit ergibt sich für den Gesamtbestand der KWG eine Summe von 2017 abgerissenen Wohnungen. (red/cw)