ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:03 Uhr

Hobby-Maler vom Birkchen stellen im Rathaus aus

Senftenberg.. Ein Mal- und Zeichenzirkel, der seit 1954 besteht, die Wende überlebt hat, neue Mitglieder findet und dessen Leiter seit Anfang an dabei ist, das ist schon eine Besonderheit. Renate Hensel

„Deshalb müsste er auch nach ihm Hübner-Zirkel heißen“ , so der Senftenberger Künstler Bernd Winkler in seiner Laudatio zur Ausstellungs-Eröffnung des Birkchen-Zirkels im Rathaus der Kreisstadt. Dr. Margot Lipske spricht aus, was alle, die mit dem Zirkel verbunden sind, schon lange wissen und sich wünschen: „Es ist schön, dass es so etwas gibt, eine wundervolle Freizeitgestaltung. Und wir hoffen, dass uns Herr Hübner noch lange erhalten bleibt.“ Kurt Hübner, gelernter Grafiker, ist die Seele der Gruppe, die sich regelmäßig zur künstlerischen Arbeit trifft, im Birkchen oder draußen, wo man den Blick fürs Motiv schult und Farbe erlebt.
In der Ausstellung der acht Teilnehmer finden sich viele heimatliche Motive. So entdeckt der Betrachter bekannte Motive aus Senftenberg, erlebt, wie Kurt Hübner aus einem scheinbar uninteressanten Weg ein wunderschönes Stück Landschaft zaubert oder verweilt mit Ursula Graßhoff in der reizvollen Landschaft der Toskana.
Uhrmachermeister Joachim Schroetel zuckt es in den Fingern, wenn er die Aquarelle betrachtet, hat er doch ehemals im Zirkel mitgewirkt. „Aber ich male noch“ , verrät er und erinnert sich an die Faszination des gemeinsamen Bildermachens, welche die Mitglieder treibt und von der sie nicht lassen können.