SC-Torsteher Daniel Walter konnte das Leder gerade noch zur Ecke lenken. Sprembergs Nummer 1 war auch in der Folge der heimliche Sieger auf dem Platz, denn Ortrand kam einfach nicht an ihm vorbei. Was in erster Linie am Unvermögen lag.
In der 28. Minute hätten die Gäste führen müssen. Thomas Löffler stürmte auf der rechten Seite nach vorn. Allein vor dem Keeper, schlug er einen Haken zur Grundlinie und gab in die Mitte. Das Leder rollte jedoch am leeren Kasten vorbei. Knapp 15 Minuten später bot sich eine ähnliche Chance. Ansonsten mühten sich beide Mannschaften redlich.
Spremberg fehlte zu oft der letzte Biss. Das zeigte sich auch in Hälfte zwei. Solange die Gäste auf ihrem Posten blieben, hielten sie den SC in Schach. Nach vorn zeigte die Eintracht gute Ansätze, war aber vor dem Kasten zu nervös und wurde dafür bestraft.
In der 68. schnappte sich der Spremberger Mark Rosenstengel den Ball an der Mittellinie und lief los. Keine Gegenwehr! Allein vor Eintracht Keeper Jens Engelmann schob er den Ball flach ins Tor: 1:0. Fünf Minuten später zeigten auch die Spremberger, dass sie 100-prozentige Chancen vergeben können.
Ortrand warf alles nach vorn, doch das brachte auch keinen Erfolg. Die Gastgeber standen der Eintracht buch-stäblich auf den Füßen und störten erfolgreich. Dazu kamen einige unglückliche Schüsse, ein Abseits nach dem anderen und irgendwann der Schlusspfiff. (fv)