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| 02:46 Uhr

Heike Prinz hat nach drei Jahren endlich eine Arbeit gefunden

Heike Prinz aus Lauchhammer, hier mit Mirko Felsch, hat bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in Senftenberg eine Arbeit erhalten.
Heike Prinz aus Lauchhammer, hier mit Mirko Felsch, hat bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in Senftenberg eine Arbeit erhalten. FOTO: Manfred Feller
Senftenberg. Nach vielen vergeblichen Bewerbungen und drei Jahren Arbeitslosigkeit hat Heike Prinz aus Lauchhammer endlich eine Arbeit gefunden. Die 49-Jährige gelernte Maschinistin für Tagebaugroßgeräte ist seit dem 4. Manfred Feller

Januar Fahrerin bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in Senftenberg. Zugute kam ihr dabei, dass sie als ehemalige Taxifahrerin den Personenbeförderungsschein besitzt. "Die Arbeit ist so, wie ich sie mir vorgestellt habe", sagt sie, die zuvor das Schicksal von mehr als 2700 Langzeitarbeitslosen allein im OSL-Süden geteilt hat. Große Sprünge könne sie allerdings nicht machen. Ihr neuer Arbeitgeber zahlt den Mindestlohn plus Zulagen.

Die Johanniter haben nach Auskunft von Dienststellenleiter Mirko Felsch in Senftenberg im Herbst 2003 mit einem Fahrzeug und vier Mitarbeitern angefangen. Heute sind es 65 Mitarbeiter, darunter 35 fest angestellte. Die anderen sind geringfügig Beschäftigte oder Bundesfreiwillige. Zu dem Fuhrpark gehören heute 30 Fahrzeuge. Gefahren wird teilweise bundesweit.