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| 02:54 Uhr

Hatschi war gestern, Gesundheit ist heute

Kindercheckkurs unter Anleitung von Gesundheitswissenschaftlerin Stephanie Hoffmann (r.).
Kindercheckkurs unter Anleitung von Gesundheitswissenschaftlerin Stephanie Hoffmann (r.). FOTO: sam1
Lauchhammer. Mit dem Gesundheitstag im Mehrgenerationshaus wollen die Kooperationsanstiftung als Träger des Hauses und die Regionale Kontaktstelle informieren und beraten. ,,Unsere Veranstaltung ist speziell auf Ältere ausgerichtet, aber auch für Jüngere nicht uninteressant", sagt Manuela Krengel. sam1

Auf engstem Raum auf dem mittleren Flur präsentierten sich Firmen aus der Gesundheitsbranche sowie Selbsthilfegruppen mit ihren Angeboten. Wie schon 2013 machten Inge Köhler und Margot Michel vom Projekt Lebensfreude auf die Thematik Zucker aufmerksam. "Die Verbraucher zahlen doppelt. Einmal mit ihrem Geld und einmal mit ihrer Gesundheit. Wir halten den Verbrauchern das Thema Zucker vor Augen. Erst wenn sie es bildlich sehen, geht den meisten ein Licht auf. ", so Inge Köhler.

Zum ersten Mal präsentierte sich das Medical Studio aus Lauchhammer-Nord. "Die Nachfrage nach unseren Angeboten ist heute sehr gut. Viele informieren sich speziell im von Krankenkassen geförderten Rehasport. Außerdem stellen wir die Stoffanalyse vor", so die 39-jährige Studioleiterin Mandy Giese.

Gleich nebenan genießt Cerry Welzel eine Fußmassage. "Sie fühlt sich super an. Ich kann sie nur weiter empfehlen", sagte die Lauchhammeranerin. "Die Leute begreifen, dass sie sich mehr Zeit nehmen müssen, um gesund zu bleiben. Eine Massage ist mit das beste Mittel. Öfters angewendet, erspart sie manche Pille", merkte die Fußpflegerin und Masseurin Brigitte Anke an. Beim Gesundheitstag bot sie Schnuppermassagen für Fußreflexzonen an.

Ein Mitmachangebot hatte das Sanitätshaus Kröger aus Massen parat: Venendruckmessung und Kindercheck. "Kindereinrichtungen fragen den Gesundheitsparcours gern nach. Hier werden vor allem Koordination, Balance und Beweglichkeit der Kinder getestet", so Gesundheitswissenschaftlerin Stephanie Hoffmann.

Der sechsjährige Constantin und seine Brüder Cassian (2) und Cornelius (4) testeten den Parcours mit unterschiedlichen Materialien. "Es fühlt sich komisch an", sagte Cornelius hinterher. Seine Mutter Anja Lisk wendete auch gleich das zuvor erworbene Wissen über Zucker an, als die Mitarbeiterinnen des Sanitätshauses Kröger den Kindern Süßigkeiten geben wollten.

Lachyoga gehörte zu den Mitmachangeboten. "Ich konnte es mir nicht so richtig vorstellen. Für mich ist es gewöhnungsbedürftig. Bei dem Kurs haben wir die verschiedensten Lacharten kennengelernt", sagte hinterher Marta Jagilski aus Großräschen. Regina Pietrzak kam beim Lachen sogar ins Schwitzen. "Durch die Armbewegungen ist mir warm geworden. Dennoch kann ich in der Gruppe nicht so lachen. Im Großen und Ganzen ist diese Veranstaltung nicht schlecht gewesen, obwohl sie recht beengt war", sagte die 70-jährige Großräschenerin. Bis 18 Uhr waren auch Hörtests möglich und Beratungen der BKK zu Präventionen.