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Gymnasiasten erkunden, wie die Nachricht in die Zeitung kommt

Die 6. Klasse des Emil-Fischer-Gymnasiums mit Lehrerin Ute Semsch (links hinten) war zum Ende ihres Zisch-Projektes mit RUNDSCHAU-Redakteurin Heidrun Seidel (rechts hinten) im Gespräch.
Die 6. Klasse des Emil-Fischer-Gymnasiums mit Lehrerin Ute Semsch (links hinten) war zum Ende ihres Zisch-Projektes mit RUNDSCHAU-Redakteurin Heidrun Seidel (rechts hinten) im Gespräch. FOTO: St. Rasche/str1
Schwarzheide. Während es sonst die Journalisten sind, die mit ihren Fragen ihre Gesprächspartner löchern, war es am gestrigen Montagmorgen im SeeCampus Schwarzheide andersherum. Die Mädchen und Jungen der 6. Heidrun Seidel

Klasse des Emil-Fischer-Gymnasiusm, die vier Wochen lang am Projekt "Zisch -Zeitung in der Schule" teilgenommen hatten, und ihre Mitschüler aus der 7 d von André Stabenow, die sich mit Medienarbeit beschäftigt haben, fragten die Senftenberger RUNDSCHAU-Redakteurin Heidrun Seidel aus. Wie kommen die Nachrichten aus aller Welt in die Zeitung? Wie ist eine Zeitung gegliedert? Woher wissen die Journalisten, wenn es irgendwo brennt? Stehen alle Texte auch auf der Homepage der Lausitzer Rundschau? Zuvor hatten sich die Sechstklässler vier Wochen lang intensiv mit der Lausitzer Rundschau beschäftigt. Dazu stand ihnen jeden Tag ein Klassensatz Zeitungen zur Verfügung, mit dem sie in unterschiedlichen Fächern arbeiteten. Besonders spannend war für sie auch ein Besuch in der Druckerei im Cottbuser Medienhaus. Beeindruckt haben sie dabei vor allem die tonnenschweren riesigen Papierrollen und die rasante Geschwindigkeit, mit der die Druckmaschine fertige Zeitungen auswirft. Nun sind die Projektteilnehmer dabei, selbst Zeitungsbeiträge zu verfassen. "Wir haben bereits gelernt, dass es darin auf jeden Fall Antworten auf die W-Fragen geben muss", versicherten sie der Redakteurin.