Von Torsten Richter-Zippack

Erst im Jahr 2019 wird die Lauchhammerstraße in Grünewalde wieder freigegeben. Die dortigen Bauarbeiten verzögern sich, teilt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz als Bauherr mit. Ursprünglich sollte die Trasse noch in diesem Jahr vollendet werden. Ursache sind laut Kreissprecherin Marlen Weser mehrere Leitungen und Kabel, die nicht oder nicht korrekt in den entsprechenden Unterlagen verzeichnet sind. Das Problem mit der beim Straßenbau ebenfalls aufgetretenen Entsorgung belasteter Stoffe sei zwischenzeitlich mit viel Aufwand gelöst worden.

Während der Herbstferien erfolgte zumindest auf der Hälfte der Strecke der Einbau der Asphalttrag- und Deckschicht. So kann immerhin der Schulbusverkehr die Trasse wieder benutzen. Die Gehwege sind in diesem Bereich zu großen Teilen bereits gepflastert. „Im nächsten Bauabschnitt wird jetzt mit Hochdruck am Neubau des Grabendurchlasses, des Regenwasserkanals, den Borden, der Schottertragschicht und den Gehwegen gearbeitet.“ Allerdings, so schränkt Weser ein, seien auch in diesem Bereich wieder unbekannte Leitungen gefunden worden.

Zwar arbeiten die Baufirmen mit Hochdruck an der Fertigstellung der Straße. Wann dies allerdings genau sein wird, könne aufgrund der Abhängigkeit von der Witterung derzeit noch nicht gesagt werden.

Indes monieren eigenen Recherchen zufolge die Grünewalder den ihrer Ansicht nach zu lange dauernden Straßenbau. Schließlich handele es sich um die kürzeste und schnellste Verbindung nach Kleinleipisch sowie ins Stadtzentrum von Lauchhammer. Aktuell müssen die Betroffenen den Umweg über Lauchhammer-West nehmen.