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| 13:34 Uhr

Lärmschutz an der B 169
Grünes Licht für Allmosener Blitzer

Der neue Blitzer in Allmosen soll unweit des Zebrastreifens und der Bushaltestelle auf kommunalem Boden aufgestellt werden.
Der neue Blitzer in Allmosen soll unweit des Zebrastreifens und der Bushaltestelle auf kommunalem Boden aufgestellt werden. FOTO: Jan Augustin / LR
Allmosen. Der Kreistag hat dem Bau einer stationären Überwachungsanlage zugestimmt. Sie soll einen Teil zur Lärmminderung leisten und könnte noch in diesem Jahr aufgestellt werden. Von Jan Augustin

Ein für beide Fahrtrichtungen ausgestatteter stationärer Blitzer in der Allmosener Ortsmitte soll künftig den Verkehrslärm mindern, indem er Temposünder abschreckt. Für den Erwerb haben die Kreistagsabgeordneten des Oberspreewald-Lausitz-Kreises jetzt grünes Licht gegeben. Die Anlage soll unweit des Zebrastreifens, in der Nähe der Bushaltestelle aufgestellt werden - vielleicht schon in diesem Jahr. Das bestätigt Kreissprecherin Sarah Werner. Die geplanten Kosten, die die Kreisverwaltung für Erwerb von Anlage, Software und Auswertungstechnik, das Installieren und den anschließenden Betrieb vorsieht, belaufen sich auf rund 160 000 Euro. Das Geld wird aus Eigenmitteln des Landkreises gedeckt. Mit der Zusage des Kreistages könne die Ausschreibung der Anlage zeitnah auf den Weg gebracht werden. Das vorgesehene Grundstück befindet sich im Eigentum der Stadt Großräschen. Eine Zustimmung zur Nutzung liege bereits vor.

Die Bundesstraße 169 zwischen den Autobahnen 15 und 13 wurde aufgrund ihrer weiträumigen Verkehrsbedeutung vom Bundesverkehrsministerium in die sogenannte „Verbindungsfunktionsstufe 1“ eingeordnet. Im derzeitig gültigen Bundesverkehrswegeplan 2030 hat der Ausbau der B 169 oberste Priorität, die Ortsumfahrung Allmosen wurde im vordringlichen Bedarf eingeordnet. „Der Planungsprozess der Ortsumfahrung wurde durch den Landesbetrieb Straßenwesen begonnen, wird jedoch noch geraume Zeit beanspruchen“, erläutert Sarah Werner. Für passive Lärmschutzmaßnahmen, wie etwa den Einbau von Lärmschutzfenstern und -Türen, hatte das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung zwischenzeitlich eine hundertprozentige Erstattung in Aussicht gestellt. Die Geschwindigkeitsüberwachungsanlage soll dazu dienen, die bereits angeordneten Tempolimits zu kontrollieren und somit zur Lärmminderung beitragen. In der Vergangenheit führte der Landkreis bereits regelmäßig mobile Geschwindigkeitsüberwachungen in der Ortsdurchfahrt durch.