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| 01:34 Uhr

Grünen-Politikerin: Gelungener Stadtumbau in Lübbenau

Lübbenau.. Unterwegs in der Lausitz war die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm (Bündnis 90 / Die Grünen). Stefanie Hanus

Als Sprecherin für ländliche Räume und regionale Wirtschaftspolitik in ihrer Fraktion informierte sie sich unter anderem über ökologische Landwirtschaft im Spreewald und den Stadtumbau in Lübbenau. Gemeinsam mit Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos) und dem Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald (WiS), Michael Jakobs, ging es zunächst in Richtung Spreewelten-Bahnhof. Begeistert zeigte sich Behm insbesondere vom Konzept der Pension: „Die Idee ,Wohnen im Kunstwerk' bringt nicht nur Touristen in die Region, hier ist auch eindrucksvoll bewiesen, dass sich mit sparsamen Mitteln viel auf die Beine stellen lässt.“ In Lübbenau hätten die Entscheidungsträger begriffen, dass sich mit Kunst, Kultur und Ideenreichtum wichtige Standortfaktoren entwickeln ließen.
Weitere Stationen der Lübbenau-Tour waren das Spreewaldhaus und benachbarte Wohnblocks. Hier konnte sich die Bundestagsabgeordnete ein Bild davon machen, wie Stadtumbau, Sanierung und Grünflächengestaltung in der Neustadt umgesetzt wurden. Das Fazit der Grünen-Politikerin: „In Lübbenau ist nicht nur das Ziel zu erkennen, sich für Gäste attraktiver zu machen, sondern auch dafür zu sorgen, dass sich die Bewohner der Stadt wohl fühlen.“ Generell müssten gelungene Beispiele der Stadtentwicklung in Brandenburg stärker publik gemacht werden. Auch durch Initiativen wie die Bewerbung für die Landesgartenschau 2013 erhalte die Region Auftrieb.
In der Entwicklung des ländlichen Raums in Brandenburg maß Behm „Ankerstädten“ mit einem starken Serviceangebot zentrale Bedeutung zu.
Dennoch gebe es Nachholbedarf. Die Region Spreewald werde vom Land Brandenburg bislang zu wenig unterstützt, so die Bundestagsabgeordnete. Vor Ort müsse es größere Entscheidungskompetenzen geben: „Wenn Leute das Gefühl haben, dass sie abgehängt werden, wirkt sich das demotivierend aus.“