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Feuerwehr
Großräschens Retter rücken jetzt in Signalrot aus

Retter in Rot: So sehen die neuen Schutzkleidungen der Großräschener Wehr aus. Bürgermeister Thomas Zenker, Eva Franke von der Sparkasse und Amtsleiterin Susanne Schapp (r.) freuen sich mit den Kameraden.
Retter in Rot: So sehen die neuen Schutzkleidungen der Großräschener Wehr aus. Bürgermeister Thomas Zenker, Eva Franke von der Sparkasse und Amtsleiterin Susanne Schapp (r.) freuen sich mit den Kameraden. FOTO: Kati Kiesel / Stadt Großräschen
Großräschen. 2017 war für die Großräschener Feuerwehr ein sehr aktives Jahr. Nicht nur 126 teilweise sehr schwierige Einsätze hatten die Kameraden zu meistern. Auch eine große Investition bereiteten die Stadtwehrführung um Marcel Simon und das Ordnungsamt der Stadt vor: Mit 85 neuen Schutzausrüstungen wurde die Freiwillige Wehr Großräschen ausgestattet - eine 92 000 Euro-Investition.

Neu dabei: Die Retter rücken jetzt in Signalrot zu ihren Einsätzen aus. Nach eingehender Prüfung entschied sich die Stadt für den Kauf von Einsatzkleidung des Systems Swissguard in leuchtend roter Farbe.

Die aktivsten Feuerwehrfrauen und -männer aller Großräschener Ortswehren wurden nun bereits mit der neuen persönlichen Schutzausrüstung ausgestattet. Sie eignet sich für Brandbekämpfung, Innenangriff mit Atemschutzgerät und für Rettungseinsätze. Die Finanzierung der notwendigen 92 000 Euro erfolgte aus dem städtischen Haushalt und mit einer einmaligen Spende der PNE Wind AG in Höhe von 70 000 Euro. Die passenden Wollmützen mit Feuerwehrlogo konnten dank der Mittel aus dem PS-Lotteriesparen finanziert werden. Schon im Frühjahr 2017 hatte die Großräschener Wehr 1500 Euro von der Sparkasse Niederlausitz überreicht bekommen.

Bürgermeister Thomas Zenker freute sich mit den Kameraden über die neue Ausstattung und dankte den Helfern für ihre wichtige Arbeit. „Es ist uns als Stadt sehr wichtig, die Kameraden bei ihren anstrengenden und gefährlichen Einsätzen bestmöglich zu schützen und abzusichern. Besonders bei den häufigen Einsätzen auf der A13 und unseren Bundesstraßen wird die neue rote Uniform die gewünschte Signalwirkung entfalten.“

(cw)