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Großräschener Winzer präsentiert Jahrgang 2014 bei Jungweinprobe

Großräschen. In der Seestadt steigt die Spannung. Bei der Jungweinprobe am Freitag in der Weinscheune am Haus der Landwirtschaft wird das Geheimnis gelüftet, wie der erste Jahrgang des Weins schmeckt, der unterhalb der IBA-Terrassen am steilsten Weinhang Brandenburgs gereift ist. Andrea Budich

Fünf Jahre lang haben die Großräschener auf diesen ersten Tropfen warten müssen. Im April 2010 hatte Großräschen den Antrag auf Zuteilung von Rebrechten beim Land Brandenburg eingereicht, zwei Jahre später im April 2012 den Weinberg in Südhanglage aufgerebt.

Zur Verkostung bringt Winzer Andreas Wobar gleich drei Großräschener Weine: den fruchtigen weißen Solaris, den rubinroten Pinotin, der nach schwarzen Kirschen duftet, und den weißen Cabernet Blanc. Der Wein aus den Cabernet Blanc-Trauben ist eine echte Rarität, weil nur etwa 20 Kilogramm gelesen wurden.

Zur Jungweinprobe hat der Film "Der lange Weg zum Wein" vom Großräschener Videofilmer Michael Franke Premiere. Der Filmer hat den Winzer vom ersten Spatenstich bis zum Federweißenfest begleitet. Freigeschalten ist außerdem ab Freitag die neue Internetseite www.weinbauwobar.de