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| 13:53 Uhr

Braunkohle Arbeitskreis
Großräschen will Kräfte für den See-Endspurt bündeln

 Blick auf den Hafen Grossraeschen. Luftaufnahme mit einer Drohne zeigt künftige Hafenbecken und die Seebruecke am Ufer der IBA-Terrassen Großräschen.
Blick auf den Hafen Grossraeschen. Luftaufnahme mit einer Drohne zeigt künftige Hafenbecken und die Seebruecke am Ufer der IBA-Terrassen Großräschen. FOTO: Uwe Steinhuber/LMBV / Steinhuber Uwe
Großräschen. Bürgermeister Zenker: Die Hoffnung auf eine erste Saison 2019 ist groß

Der Großräschener See - das ehemalige Restloch Meuro - gilt als Musterprojekt in der brandenburgischen Bergbausanierung. „Um so mehr dürfen wir jetzt nicht lockerlassen, um auch noch die letzten, nicht unerheblichen Hürden zu nehmen. Wir können in diesem Jahr den Menschen noch vermitteln, dass noch einiges zu tun ist. Aber im nächsten Jahr erwartet es die Region, dass der See öffentlich nutzbar ist und belebt werden kann.“ Das stellte Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker (SPD) in der 100. Beratung des Braunkohle-Arbeitskreises Meuro/Seengebiet am Mttwochnachmittag fest.

Auf dem Großräschener See sind derzeit noch weitere Restarbeiten mit dem Schwimmbagger, die weitere Bekalkung des Gewässers sowie der Bau eines Strandbereiches notwendig. Der Wasserspiegel ist seit dem Flutungsstart 2007 bislang um mehr als 48 Meter angestiegen auf eine jetzige Höhe von 98,6 Metern Normalhöhe über Null (NHN). Der Zielwasserstand soll sich bei etwa 101 Metern NHN einpegeln und ist somit nur noch etwa zweieinhalb Meter vom Endstand entfernt. Mit einem kleinen Fest will die Stadt Großräschen am 24. Juni zumindest die bauseitige Fertigstellung des Hafenbeckens begehen - und Vorfreude auf die Saison 2019 wecken.